Endlich – der perfekte Brautschuh!

Das perfekte Brautkleid zu finden, ist wirklich nicht einfach. Oft tigert man Wochenende für Wochenende, von einem Geschäft zu nächsten, nur um DEM Kleid am Ende doch nicht näher gekommen zu sein, als am Anfang. Ist es dann aber einmal geschehen und man steht mit Tränen in den Augen in seinem perfekten Hochzeitskleid vor dem Spiegel –  ist eigentlich erst der halbe Weg geschafft. Denn was wäre das perfekte Kleid ohne die richtigen Accessoires?

Die Suche nach dem Schuh

An diesem Punkt fragen wir uns immer wieder, warum es bei all der weiblichen Liebe zu traumhaftem Schuhwerk nun so schwer wird, das passende Fußkleid zum Brautkleid zu finden. Oft unterscheiden sich die Modelle im Brautmodengeschäft nämlich nur wenig voneinander und sind schlicht und ergreifend einfach langweilig. Wir finden: auch der Schuh darf am Hochzeitstag ganz groß raus kommen und muss sich, obwohl er nur ab und zu hervor blitzt, nicht verstecken – im Gegenteil!

Neu durchdacht

Natürlich, bequem muss er sein und das auch den ganzen Tag über, vom Ja in der Kirche bis zum Discofox mit dem Onkel am Abend. Aber heißt bequem gleich langweilig? Auf keinen Fall, fand auch IMAARI, ein wunderbarer Schuhhersteller mit Atelier in Berlin. Das Tolle: Anders als beim gewohnten Schuhkauf, bei dem wir aus festgelegten Modellen und Designs lediglich die Größe auswählen, werden wir hier gleich selbst zum Designer. Ein unglaublich verführerisches Konzept mit fast unendlichen Möglichkeiten, das wir uns für euch jetzt einmal genauer angeschaut haben.

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Und so funktioniert’s

Los geht die Reise zum Traumschuh im Konfigurator der IMAARI-Website. Begonnen wird jedes Mal (wir geben es zu, wir konnten gar nicht aufhören, immer wieder neue Kombinationen zu kreieren) bei vier Grundmodellen, einem runden Pumps, einer spitzen Variante, einem Schnürschuh und der klassischen Ballerina-Form. Jedes Modell ist gleichzeitig in vielen weiteren Ausführungen zu haben: mit Riemchen oder ohne, vorne oder hinten, mit Plateau, mit Einfassung – ihr seht, die Auswahl ist schon hier riesig. Und weitere Modelle sollen in Kürze noch folgen – wow!

Womit es jetzt weiter geht, bleibt euch komplett selbst überlassen: zum Beispiel mit der Farbe oder dem Material des Schuhs, die zu eurem Kleid, der Hochzeitsfarbe oder dem Brautgürtel passen sollen. Wir waren erstaunt, wie unterschiedlich ein schlicht weißer Schuh in verschiedenen Materialien wirkt: Wildleder, Glattleder, Lack, Satin, Perlmuttglanz – immer wieder neu!

Oder ihr beginnt gleich beim Absatz: soll dieser vielleicht besonders niedrig sein, weil gerade Nachwuchs unterwegs ist? Oder etwas breiter, damit ihr während eurer Freien Trauung auf der Wiese sicher steht? Als i-Tüpfelchen könnt ihr außerdem zwischen den verschiedensten Applikationen wählen: Rosen, Schnallen und allein sechs (!) unterschiedliche Schleifen setzen hier wunderbare Akzente und machen selbst einen schlichten Schuh zum wahren Hingucker. Wie wäre es zum Beispiel mit einem weißen Satin-Pumps mit leichtem Plateau und einer lilafarbenen Rose? Oder roséfarbenen Ballerinas mit Riemchen und kleiner Schleife? Oder …

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Qualität als Must-have

Ihr seht: die Möglichkeiten sind fast unendlich und wir konnten gar nicht genug bekommen, von all den schönen Lieblingskreationen, die uns der Konfigurator da zauberte. Wirklich nachhaltig überzeugt hat uns aber nicht nur das wandelbare Design, sondern vor allem die tolle Qualität, in der IMAARI unsere Lieblingsschuhe herstellen lässt. Jedes Paar wird mit großer Sorgfalt und viel Liebe zum Detail von Hand in Portugal gefertigt. Und weil es ebenso wichtig ist, dass ein guter Schuh nicht nur lange hält, sondern sich gleichzeitig auch perfekt dem Fuß anpasst, wird jede Innensohle mit einer speziellen Polsterung versehen, die unsere Füße auch nach einer durchtanzten Nacht nicht aufschreien lässt. Endlich – der perfekte Brautschuh!

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Bringt Farbe ins Spiel!

Für alle unter euch, die ein bisschen mehr Farbe möchten: euch sind keine Grenzen gesetzt! Die vielen unterschiedlichen Töne und Materialien sind wirklich einzigartig und werden oft in der Kombination noch interessanter. Und auch Brautjungfern werden hier fündig, ist es doch oft schwer, einen Schuh in der passenden Farbe zum Kleid zu finden. Uns hat besonders der Gedanke gefallen, jeden Brautjungfern-Schuh ein klein wenig anders zu gestalten. Farblich zwar immer noch passend zu den Kleidern, doch einer vielleicht mit Riemchen, der andere mit einem Absatz in Glitter, der dritte mit einer Einfassung aus Lackleder – lasst euch inspirieren!

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Mit gutem Gewissen

Damit wir auch lange Freude an unseren neuen Schuhen haben, werden diese ausschließlich aus hochwertigen Materialien wie Kalbs- und Ziegenleder hergestellt. Für Trends wie den Animal-Look oder Schlangenleder werden, und das versteht sich eigentlich fast von selbst, wie wir finden, keine Häute von gefährdeten Tierarten eingesetzt, sondern mithilfe modernster Produktionstechnik deren Charme gekonnt nachgeahmt.

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Schuhdesigns und Bildmaterial: IMAARI

Einzigartiger Heiratsantrag in Kuala Lumpur

Audrey liebt Tim. Und Tim liebt Audrey. Und aus diesem Grund hat er für seine große Liebe einen wirklich einzigartigen und lustigen Heiratsantrag vorbereitet, der so herzallerliebst ist, dass wir am Ende des Videos gar nicht mehr aufhören konnten einfach nur vor Freude darüber zu strahlen, dass sich dieses einzigartige Paar gefunden hat. Aber seht selbst!

Liebe zwischen Namibia und Erzgebirge

“Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht”: Christin und Markus lernten sich eher zufällig während ihres gemeinsamen Geologie-Studiums kennen. Aus der flüchtigen Bekanntschaft wurde während eines gemeinsamen Exkurses zur Mineralienmesse in Hamburg schnell mehr und nach kurzer Zeit – Liebe. “Uns war schnell klar, dass wir den Traumpartner für’s Leben gefunden hatten und so fragte mich Markus im Februar 2007, ob ich ihn heiraten möchte”, erzählt uns Christin. “Typisch ich kritisierte ich erst die Situation (ich war sehr erkältet und fand mich gerade gar nicht heiratswürdig) und dann auch noch den fehlenden Ring. Netterweise hielt er sein Angebot trotzdem aufrecht und ich sagte Ja”, lacht sie.

Kurz darauf begannen beide mit der Suche nach einer geeigneten Location in Mecklenburg-Vorpommern. Als sich jedoch für beide die Möglichkeit ergab, in Namibia zu arbeiten, wurde auch die Hochzeit kurzerhand umverlegt. Am 10. Mai 2008 schließlich gaben sich die beiden inmitten der roten Dünen der Wüste Namib das Ja-Wort – ein atemberaubender Anblick, an den sich die beiden noch heute gerne erinnern. Da Markus’ Eltern nicht an der Zeremonie teilnehmen konnten, war schon zu diesem Zeitpunkt klar, die kirchliche Hochzeit noch einmal mit allen Verwandten und Freunden in Deutschland zu feiern. 2014 war es schließlich so weit: da das Datum ihres sechsten Hochzeitstages in diesem Jahr wieder auf einen Samstag fiel und auch ihre Kinder ein Alter erreicht hatten, in dem sie nicht rund um die Uhr betreut werden mussten, war der Termin perfekt.

Auf ihre Floristin stoßen die beiden durch Zufall. Nach langer erfolgloser Suche und zahlreichen ergebnislosen Besprechungen fiel ihnen als Gäste einer Hochzeit sofort der Strauß der Braut ins Auge. “Wir ließen uns gleich Namen und Adresse geben und bei unserem ersten Besuch bei der Blumenbinderei waren wir sofort vom Laden und den herrlichen Arbeiten begeistert. Noch heute sind wir unglaublich dankbar, dass sie uns die Blumen in unsere bis zu einer Stunde entfernten Locations liefern konnten”, erzählt uns Christin.

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Am Anfang der Brautkleidsuche stand bei Christin nicht das Kleid, sondern ein ganz besonderes Accessoire: ein mit Spitze verzierter Brautgürtel von Lilly, in dessen Farbe sie sich sofort verliebte: “Nicht Rosa, nicht Lila, nicht Pink und trotzdem ‘Mädchenfarbe'”, schwärmt sie. Da sie als Mutter zweier Kinder nicht mehr in rein Weiß heiraten wollte, fand sie in diesem besonderen Schmuckstück eine wunderbare Ergänzung, das schließlich auch das Farbkonzept der gesamten Hochzeit maßgeblich beeinflusste: “Zur Farbe ‘Primrose’ sollten alle Elemente passen: Einladung, Blumen …”, erzählte sie uns. “Zusätzlich entdeckten wir in der weddingstyle eine Einladung mit zwei Köpfen im Profil und erstellten dieses Motiv mit unseren Profilen kurzerhand einfach selbst. So konnten wir es ganz leicht auf alle Elemente der Papeterie übertragen.” Sogar am Brautstrauß fand der Scherenschnitt seinen Platz: die Floristin fertigte daraus eine wunderbare kleine Brosche, die am Schleifenband um den Steil des Brautstraußes befestigt wurde – ein zauberhaftes Detail!

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Während der Planungszeit ließen sich Christin und Markus immer wieder von Ideen aus Magazinen inspirieren: “Die weddingstyle war bei uns von Anfang an Lektüre”, erzählen und die beiden. “Selbst Markus verzog sich oft mit der Zeitschrift, um in Ruhe stöbern zu können.” Meist gefielen den beiden bei ihrer Recherche Elemente im Vintage-Stil. “Wahrscheinlich sind deswegen viele Details dieser Stilrichtung entnommen, obwohl das eigentlich gar nicht beabsichtigt war”, erinnert sich Christin. “Eine Hochzeit zu feiern, wie es gerade ‘modern’ ist, wollten wir nicht – sie sollte ganz WIR sein.”

Auch bei ihrer Torte und der Raumdekoration waren Christin und Markus ein individueller Stil wichtig. “Der Blumenschmuck für unsere Location, dem traumhaften Schloss Purschenstein, sollte farblich zum Brautgürtel passen und groß sein, damit er im Schlossaal zu den festlichen Kronleuchtern und den Lüstern auf den Tischen passte. Die Lüster wurden extra auf unseren Wunsch für das Schloss angeschafft”, erzählt unds Christin. “Ich hatte sie im Angebot bei einem Discounter gesehen und sofort zugeschlagen.”
Da sich die beiden in puncto Torte schlichtweg nicht auf eine (Geschmacks-) Richtung einigen konnten, entschieden sie, diese kurzerhand selbst zu backen. “Wir fingen schon Wochen im Voraus an, Biskuitböden zu backen und kleine Cremetorten daraus herzustellen – und natürlich mussten diese auch verkostet werden. Am Hochzeitstag hatten wir beide eigentlich keinen Appetit mehr auf Torte”, schmunzelt Christin. “Markus war dieses Projekt so wichtig, dass er am Ende eigentlich alles allein vorbeireitet hat. Ich durfte nur Zutaten kaufen und am Ende die Nadel zum Feststecken der Schleife anbringen”, lacht sie.

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Über den gesamten tag verteilt gab es immer wieder Elemente, die Christin und Markus an ihre Hochzeit in Namibia erinnerte. So auch Mozarts “Klarinettenkonzert”, welches live in der Kirche gespielt wurde und bei den beiden für Gänsehaut sorgte: “Es war einfach zum Dahinschmelzen”, erinnert sich Christin. “Wenn ich nicht so auf mein Make-up bedacht gewesen wäre, hätte ich wohl geweint wie ein Schlosshund vor Freude, Rührung und Dankbarkeit, diesen Moment mit Markus genießen zu dürfen.”

Im Anschluß an die Trauung fuhren Christin und Markus gemeinsam mit ihren Kindern in einem Landrover – auch dies eine Erinnerung an ihre Zeremonie in Namibia – zu ihrer Traulocation. Auf der Hälfte des Weges wechselten sie in eine wunderbare Kutsche, die sie und die Kinder den Rest der Strecke durch einen Wald fuhr. “Diese Minuten waren für uns ein wirkliches Highlight”, erzählen uns Christin und Markus. “Den Weg durch den Wald konnten wir so ganz allein als Familie genießen und einfach mal einen Moment verschnaufen und innehalten. “

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Vor der Hochzeit nahmen Christin und Markus eigens Tanzstunden. “Wir hatten früher beide schon Tanzkurse belegt, jedoch noch nie zusammen”, erzählt Christin.” Nach diesen Stunden waren wir wie frisch verliebt und wollen uns auf jeden Fall immer mal wieder eine solche Auszeit gönnen.”
Um das Gelernte auch auskosten zu können, wollten die beiden nicht nur einen, sondern gleich zwei Hochzeitstänze in den Tagesablauf einbauen – ein Wunsch, der die beiden letztlich doch vor größere Probleme stellte: “Ich wollte unbedingt mit langem Kleid den Hochzeitswalzer tanzen und den Jive mit einem kurzen”, erinnert sich Christin. “Irgendwann kamen wir darauf, die Tänze einfach zeitlich zu trennen. Wir stellten ein wunderbares altes Grammophon in den Schlosshof und tanzten bereits zum Sektempfang den Walzer. Zum Dinner zogen wir uns dann ganz unauffällig um und konnten so mit Kurzkleid, Smoking und Jeve die Feier eröffnen.”

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Christins und Markus’ Rat an alle Brautpaare: “Plant gemeinsam, damit es eure Hochzeit wird – es kann ein richtiges Hobby werden! Und nicht verzagen, wenn die erste Lösung nicht passt: Everything happens for a reason!”
 
 

Gastgeschenke:

“Markus wollte unbedingt Pralinen machen”, erzählt uns Christin noch. “Also besorgte ich spezielle Herz-Silikonformen und er suchte im Internet nach Vordrucken für kleine ‘Päckchen’, in die genau eine Praline passte. Diese hat er alle selbst ausgeschnitten und zusammengefaltet – ich durfte nichts anfassen”, lacht sie.

Lied Eröffnungstanz:
“Let the rest of the world go by” und “Marry me” von Bruno Mars

 

Kurzer Tagesablauf:

6:10 Uhr Aufstehen
9:30 Uhr Frisör und Make-up
12:00 Uhr Ankleiden
12:30 Uhr Abfahrt zum First Look-Shooting (Braut und Kinder)
12:40 Uhr Abfahrt Bräutigam
14:00 Uhr Trauung
15:00 Uhr Sektempfang
15:40 Uhr Abfahrt mit dem Landrover zur Kutsche in Sayda
17:00 Uhr Ankunft auf Schloss Purschenstein mit Fotosession
18:15 Uhr erneuter Empfang auf dem Schloss mit Aperitif und Hochzeitswalzer
18:30 Uhr Abendessen für die Kinder
19:10 Uhr Abendessen für alle übrigen Gäste
21:30 Uhr Eröffnung des Tanzabends mit Jive
2:00 Uhr Ende der Feier

 

Hochzeitsdienstleister

Fotografie: Jackies Photography Brautkleid: Braut- & Abendmoden Ines Klömich, Chemnitz Festlocation: Schloss Purschenstein, Neuhausen Catering: Cafe Jupiters, Freiberg Floristik: Die Blumenbinderei, Dresden Friseur/Visagist: Barbers, Freiberg Entertainer: Fire Entertainment Michael Mokroß, Freiberg Musik: Anja Bachmann (Klarinette), Daniela Grogorow (Klavier)

Kleine Details – große Wirkung!

Sandra Kolb von Samey Atelier Farbstil hat ihr Hobby als selbstständige Stampin’ UP!-Demonstratorin zum Beruf gemacht – und überrascht uns immer wieder aufs Neue mit den tollsten Kreationen aus ihrer kleinen Bastelwerkstatt. Für dieses Bastelprojekt sind wir mal ganz nah ran gegangen und haben genau hingeschaut. Denn die vielen wundervollen Details, die hier eine Karte, den passenden Umschlag und die dazugehörige Geschenkbox verzieren, sind einfach zu schön, um sie euch vorzuenthalten. Und natürlich wollen wir euch auch ein kleines bisschen anstecken, denn sähen Schilder, Blumen und Co. nicht auch einfach wunderbar auf einer Hochzeitseinladung oder einer Gastgeschenkverpackung aus? Wir finden schon und feiern deswegen besonders die herrliche Farbgebung, die sich dank des Selbstmach-Konzepts so herrlich einfach variieren und anpassen lässt, und die vielen verschiedenen Materialien, aus denen diese liebevollen Elemente bestehen und sie so noch besonderer machen. Von einfachem weißem Papier über braunen Karton bis hin zu Filz, Leinenfaden und kleinen Halbkugel-Perlen – alle wirken sie, obwohl so unterschiedlich, doch erstaunlich gut zusammen und ergänzen sich gegenseitig zu einem wirklich stimmigen Konzept.

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Romantische Papeterie zum Selberdrucken

Die­se Sel­ber­druck-Kar­ten von MyPaperSet sind perfekt für ein etwas kleineres Budget. Die Idee da­hin­ter ist wirk­lich cle­ver: Ihr be­stel­lt ein kom­plet­tes Kar­ten­set, be­ste­hend aus Ein­la­dungs­kar­te, pas­sen­dem Um­schlag und Adressauf­kle­bern, Menükar­ten, Platz­kar­ten so­wie Dank­sa­gungs­kar­ten (wie­der mit pas­sen­dem Um­schlag und Adressauf­kle­ber).

Wenn ihr eure Kar­ten er­hal­ten habt, geht ihr er­neut auf die Web­si­te von MyPaperSet und gestaltet eure Kar­ten mit Hil­fe ei­nes Kon­fi­gu­ra­tors. Ihr könnt den Text ganz frei ein­set­zen, aus ver­schie­de­nen Schrif­ten wählen und auch die Text­größe an­pas­sen. In der gewünsch­ten Anzahl könnt ihr an­sch­ließend die so ge­stal­te­te Kar­te ganz ein­fach aus­dru­cken, da die Stanzbögen auf Din A4 oder Din A6 um­ge­setzt wur­den, was je­der Dru­cker pro­blem­los ein­zieht. Das Pa­pier ist so­gar für Tin­ten­strahl­dru­cker ge­eig­net. Fer­tig ist eure in­di­vi­du­ell ge­stal­te­te Kar­te. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch jede Kar­te an­ders be­schrif­ten.

Ge­nau­so ha­ben wir die­se Bei­spie­le her­ge­stellt. Einen Tipp ha­ben wir des­halb: Schreibt euren Text am bes­ten zunächst in ein Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm und kopiert ihn an­sch­ließend in das On­li­ne-Pro­gramm. Das geht oft ein­fa­cher und er­spart, dass der Text ver­lo­ren geht, falls euer Rech­ner abstürzt.

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Pa­pe­te­rie: MyPaperSet

Überraschung! Zauberhafter Heiratsantrag in der Straßenbahn

Erst kam die Gänsehaut, dann kullerten bei uns die ersten Tränchen – dieser wunderbare, romantische, atemberaubende Heiratsantrag in einer Londoner Straßenbahn hat uns schlichtweg aus den Socken gehauen. Und nicht nur uns, denn auch die überwältigte Braut war sichtlich überrascht, als ihr Verlobter in spe plötzlich aus einem Chor singender Fremder vor sie trat und niederkniete. Wir sagen nur: What a lovely day!

Bauernhof-Idylle: Bringt Farbe in euer Vintage-Konzept!

Schon seit Jahren schwirrt der Vintage-Trend nun schon durch die Köpfe von Brautpaaren, Weddingplannern und Dekorateuren und man könnte meinen, wir hätten so langsam mal genug davon. Doch wenn uns dann mal wieder ein Dekokonzept wie dieses von Deko&Design in die Hände fällt, das den Vintage-Charme so wunderbar neu interpretiert und, ganz ungewohnt, mit kräftigen Farben und diesem herrlichen Gefühl von Bauernhof-Idylle kombiniert, lassen wir uns doch gerne wieder einmal mit auf die Reise nehmen. 

Schon die Einladung zu dieser Hochzeit hat uns besonders gut gefallen. Fernab von Kraftpapier und Spitze versprüht sie einen, durch die verschnörkelte Schrift zwar romantisch-verspielten, durch ihre kühle Farbgebung in Weiß und Silber aber gleichzeitig sehr modernen und zurückgenommenen Charme – eine wunderbare Kombination! Durch den Verzicht auf bunte Farben lässt dieser Stil, beispielsweise als Menükarte auf dem Tisch umgesetzt, die Blumendekoration mit den ihrerseits sehr kräftigen Farben ganz besonders zur Geltung kommen.

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Die Dekoration der Tische überragt je ein silberfarbener, vierarmiger Kerzenleuchter, der mit weißen Stabkerzen bestückt wurde. Auch hier wird die Farbgebung der Papeterie und – durch die geschwungene Form des Kerzenleuchters – auch deren Optik noch einmal indirekt aufgegriffen. Darum wurden viele, ganz unterschiedliche Vasen und Gläschen verteilt. Mal aus grünem Glas, mal klar, mal gerillt oder geschliffen – kein Teil gleicht dem anderen und lässt die Kombination herrlich ungezwungen und leicht wirken. Vereinzelt wurden kleinere Vasen auf Birkenholz-Scheiben gestellt – eine einfache und gleichzeitig sehr effektvolle Möglichkeit, Größenunterschiede zwischen Vasen verschiedener Höhen optisch auszugleichen.

Die Vasen selbst schmücken je nach Größe entweder etwas größere, gebundene Sträuße oder einzelne Blüten. Die Kombination aus gelben, weißen und grünen Elementen wirkt hier wunderbar verspielt und sorgt maßgeblich für den Charme der ländlich verspielten Dekoration. Die Zusammenstellung unterschiedlich großer Blüten, wie Sonnenblumen, Kamillenblüten, kleiner und englischer Rosenarten und Billy Balls, verleiht dem Arrangement – ähnlich den verschiedenen Vasen – eine wunderbare Leichtigkeit. 

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Das Deko&Design wirklich auf jedes Detail achtet, sieht man nicht zuletzt an der Auswahl des Besteckes, welches sich ebenfalls wunderbar in dieses Konzept einfügt, da es mit den verspielten Verzierungen entlang der Griffränder dem Stil der Papeterie folgt.

Die Gastgeschenke wurden in kleine Tütchen verpackt, die mit je einem goldgelben Wachsiegel verschlossen wurden – eine wunderbare Hommage an den nostalgischen Grundgedanken des Vintage-Konzepts. Dieses hält gleichzeitig eine Jute-Kordel mit einem kleinen Tafelschildchen daran, welches mit dem Namen der Gäste beschriftet und neben deren Tellern platziert wurde. 

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Zauberhafte Trachtenhochzeit im Nebel

Sonnenschein, herrlichstes Wetter und kein Wölkchen am Himmel – klingt nach DEM Tag zum Heiraten, oder?  Doch was, wenn Petrus sich den Tag frei genommen hat und lieber in karibischen Gefilden für eitel Sonnenschein sorgt? Ganz klar – das Beste draus machen! Denn eine tolle Stimmung, ein Fest, auf dem man sich wohl fühlt und das einem noch lange in Erinnerung bleiben wird hat selten etwas mit dem ‘perfekten’ Wetter zu tun – im Gegenteil, eben solche kleinen ‘Missgeschicke’ können den Hochzeitstag zu etwas ganz Besonderem machen.

Auch Ulrich und Patricia verfolgten in den Tagen vor ihrer Hochzeit am 7. Juli 2012 gespannt den Wetterbericht, der sich von Tag zu Tag zu ändern schien. Am Morgen ihrer Hochzeit weckte die beiden schließlich herrlichstes Wetter – ein Glück, sollte doch am späten Vormittag ihre freie Trauung auf dem Gipfel des Hafelekar, einem Berg mit herrlicher Sicht über Innsbruck, stattfinden.
Im Anschluss an ihre standesamtliche Trauung um 10 Uhr, zu der Patricia und Ulrich nur den engsten Familienkreis geladen hatten, trafen sie sich am späten Vormittag mit der restlichen Festgesellschaft an der Nordkettenbahn, um gemeinsam zur Bergstation zu fahren. Dann die Überraschung: dicke Nebelschwaden hüllten das Bergidyll binnen weniger Minuten in Aschgrau. Doch anders als befürchtet, sorgte eben dieser überraschende Wetterumschwung für eine ganz besondere Stimmung unter den Gästen und machte den Moment dadurch wunderbar einzigartig. Unglaublich romantisch ist dieses Detail: Auf dem Berggipfel angekommen, schuf der Nebel eine Atmosphäre, in der Patricia und Ulrich ohne Ablenkung von außen ganz bei sich sein und den Moment, fast wie in Watte gepackt, ausgiebig genießen konnten.

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Patricia und Ulrich wollten ihre Hochzeit als gemütliche und lustige Feier mit Familie und Freunden gestalten. Diese Stimmung zog sich bereits durch die Zeit der Planung hindurch, bei der die beiden stets darauf achteten, stressigen Situationen mit Humor und Gelassenheit zu begegnen. Ein Rat, den sie auch anderen Brautpaaren ans Herz legen möchten: “Nehmt es locker und euch selbst nicht allzu ernst. Bleibt entspannt. Dann könnt ihr euren Tag auch richtig genießen.”

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Da Patricia und Ulrich sich passend zur Traulocation in Tracht kleideten, wurde dies auch in der Einladung vermerkt, verbunden mit einer optionalen Kleiderordnung: “Wir feiern in Tracht und freuen uns über jeden von euch, der sich uns anschließt.” Ihr Dirndl wählte Patricia nach den Hochzeitsfarben Weiß, Rosa und Grün, ergänzt durch einen kräftigen Beerenton.

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Obwohl hoch oben überraschten die beiden ihre Gäste im Anschluss an die Trauung mit einem kleinen Empfang, bevor sich die Gesellschaft gegen 16 Uhr erneut in Richtung Tal aufmachte. Dort angekommen begann nach einer kurzen Pause um 17.30 Uhr die Abendveranstaltung in der Villa Blanka.Um Mitternacht tanzten Patricia und Ulrich dort im Kreis ihrer Gäste zu Reinhard Fendrichs “Weil du a Herz hast, wie a Bergwerk”. Eine wundervolle Idee: als der Refrain begann, stimmten überraschend alle Anwesenden mit ein – ein wahrer Gänsehaut-Moment, der vor allem Patricia tief berührte.

 

Hochzeitsdienstleister:

Fotografie: FORMA Photography Brautkleid: Trachten Gössl Festlocation: Villa Blanka, Innsbruck Trauring: Appelt Juwelen Floristik: Blumen Hajny Friseur/Visagist: Mair Evelyn Weltmeister Intercoiffeur

Da geht die Sonne auf: Gastgeschenkboxen im Sommer-Outfit

Wir haben euch ja bereits letzte Woche einen kleinen Einblick in die wunderbare Arbeit von Sandra Kolb und ihrem Blog Samey Atelier Farbstil gegeben. Als selbstständige Stampin’ UP!-Demostratorin lässt sie sich nicht nur für ihr eigenes Zuhause immer wieder neue Ideen einfallen, sondern steht auch Brautpaaren mit ihrer Erfahrung immer mit Rat und Tat zur Seite.

Uns hat das Stampin’ UP!-Fieber ja schon lange gepackt, daher wollten wir euch auch diese Kreation aus der Hand von Sandra Kolb natürlich nicht vorenthalten. Die kleinen Boxen in sommerlichen Erdbeer-Farben krönte sie mit kleinen Schildchen mit der fröhlichen Aufschrift “You make me happy, when skies are gray”, einer Schleife aus braunem Packband und einer kleinen rosafarbenen Blume mit Perlendetail. Den Link zur kompletten Anleitung für die hübschen Boxen findet ihr auf ihrem Blog.

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Rustikal UND modern? So geht’s!

Aufgewacht! Mit perfekt platzierten Elementen in frischem Apfelgrün verlieh das Team von Deko&Design einem eher rustikalen Festsaal einen wunderbar modernen und jungen Charme. Dabei wirkt der Raum, denkt man sich die Dekoration einmal weg, geradezu rustikal: sandsteinfarbenes Mauerwerk, freiliegende dunkelbraune Deckenbalken und naturbelassenes hellbraunes Parkett wirken auf den ersten Blick fast schlossartig.

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Aufgelockert wurde die Szene durch zahlreiche Kerzenleuchter und Vasen, die die strenge Form der U-förmig angeordnete Tische aufbrachen und dem Raum optisch mehr Höhe schenkten. Die hohen Kerzenhalter aus schwarzem Metall stechen hierbei als Eye-Catcher sofort ins Auge. Besonders modern wirkt hier die Tatsache, dass die Windlichter, die darauf thronen, nicht mit Stumpenkerzen, sondern mit Wasser gefüllt wurden. Darin ein Gefelcht aus Draht, breite Grashalme und romantisch wirkende Perlen.

Der eher kühle Charme dieses Arrangements wird durch die etwas niedrigeren Elemente der übrigen Tischdekoration gekonnt aufgefangen. Weiße, verspielte Kerzenhalter mit hellgrünen Stumpenkerzen wurden mit verschiedenen niedrigen Vasen kombiniert, die auch hier mit etwas Wasser, einem durchscheinenden Dekogranulat und breiten Grashalmen gefüllt wurden. Die breiteren Vasen wurden mit kleinen Sträußchen aus weißen Blüten (Rosen, Ranunkeln, Orchideen und Schleierkraut)  und grünen Anthurien,, Frauenmantel-Dolden und Blattwerk gefüllt. Die kleineren Windlichter beherbergen je eine einzelne große Blüte.

Den Brauttisch krönt ein hohes Centerpiece, flankiert von zwei Bananenblättern. Der Clou: hierbei handelt es sich nicht um ein zusätzliches Arrangement, sondern um den Brautstrauß, der durch eine hohe und schmale Vase für die Feier gekonnt in Szene gesetzt wurde.

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Die Stühle wurden in weiße Stuhlhussen gehüllt und deren Rückenlehnen mit handbreiten Stoffbahnen aus hellgrünem Satin verziert, die auf der Rückseite zu dekorativen Schleifen gebunden wurden. Passend zur übrigen Dekoration wurden die Servietten zu Lilien gefaltet und greifen so den wunderbar jungen und doch edlen Charme der weiß-grünen Blütenarrangements noch einmal auf.