Welcher Bräutigam-Typ bist Du? Hier findest Du es heraus!

Die Aufgaben des Bräutigams bei der Hochzeitsplanung sind in den meisten Fällen schnell definiert:
„Ich kümmere mich um Musik, Brautauto, Flitterwochen und Budget – Du Dich um den Rest, Schatz.“

Lasst uns einfach mal mit einem Augenzwinkern über eure Intentionen reden und der Frage nachgehen, wie viel Bräutigam-Gusto gerade richtig für euch ist.

Denn eines ist sicher: Könnt ihr es eurer Braut ganz klar kommunizieren, wird sie euch auch gleich besser verstehen und euer mehr oder weniger großes Engagement akzeptieren.

Braut und Bräutigam Kommunikation

Jetzt aber 'Butter bei die Fische': Welcher Bräutigam seid ihr? 

a) ... der moderne Marry-Man?
b) ... der Mann mit Prioritäten?
c) ... der stille Partner?

Findet es heraus:

Bräutigam Profil 1:

Bist Du der moderne Marry-Man?

Der  Prince Charming – Ein Traum jeder Braut

Dein Interesse an der Hochzeitsplanung:

Groß! Dir ist es wichtig, dass eure Location auch perfekt zu euch passt, die Stühle zum Gesamtkonzept passen, der Fotograf wirklich gute Alben gestaltet, die Band eure liebsten Lieder spielen kann und die Torte den richtigen Anteil der verschiedenen Geschmacksrichtungen hat. 

Du willst an den meisten Entscheidungen teilhaben und sicherstellen, dass eure Hochzeit euch beide in jedem Detail widerspiegelt.

Du bist wirklich der Prince Charming jeder Braut!

Dein Zeitaufwand:

Groß! Du bist bei jedem Planungsschritt dabei und informierst Dich genau wie die Braut im Vorfeld über alle Möglichkeiten.

So funktioniert's: 

Deine Verlobte weiß genau, dass Du Wert darauf legst, an allem teilzuhaben, und liebt Dich für Deinen Enthusiasmus. Du willst aber auf keinen Fall, dass sie das Gefühl bekommt, dass Du alleine die Zügel in der Hand hast. 

Lass sie deshalb am besten zuerst ihre Ideen beschreiben und eröffne dann den Dialog, indem Du weitere Vorschläge machst (etwa so: „Deine Idee finde ich toll! Wie wäre es, wenn wir noch ...“).

Mögliche Stolpersteine:

Ein proaktiver Bräutigam ist nichts Neues. Sehr wahrscheinlich ist es allerdings trotzdem für den ein oder anderen Dienstleister komisch, wenn Du Dich so intensiv einbringst.

Warum? In der Regel mischt sich der Bräutigam nur ein, wenn es um die Preisverhandlung geht oder wenn es Probleme geben sollte. Wenn „er“ anruft, holpert meistens etwas.

Sei darauf vorbereitet und wickel sie mit Deinem Charme ein. Dann ist das Eis gleich gebrochen und auch die Dienstleister werden Dich lieben. 

Bräutigam Profil 2:

Bist Du der Mann mit Prioritäten?

Der  praktisch denkende Mann der stunde

Dein Interesse an der Planung: 

Spezialisiert. Der Einsatz von Kalligraphie oder eines Trauteppichs scheint für Dich etwas trivial, aber es gibt definitiv eine Menge Dinge, die Dir wichtig sind, und bei denen Du gerne mitentscheiden möchtest.

Denke vielleicht darüber nach, an welche Dinge Du Dich an diesem Tag besonders erinnern möchtest: Wenn Du ein Feinschmecker bist, wäre das definitiv die Auswahl der Speisen und Häppchen. Oder vielleicht ist Dir gute Fotografie wichtig und Du möchtest später gerne durch ein umfangreiches Fotoalbum blättern. Das ist großartig! Du hast am meisten Freude daran, Dich einzubringen, wenn es Dinge sind, die Dir wirklich wichtig und näher sind, anstatt Dich mit der Auswahl der Blumen herumzuschlagen. 

Dein Zeitaufwand: 

Durchschnittlich! In die Bereiche, die Dich wirklich interessieren, oder für die du verantwortlich zeichnest, musst Du viel Zeit investieren und Dich einbringen, um alle Kniffe der Anbieter beurteilen zu können. Zusätzlich solltest
Du niemals vergessen, alle Optionen mit Deiner Braut zu besprechen, bevor Entscheidungen getroffen werden.

So funktioniert's: 

Lass Deine Verlobte genau wissen, welche Punkte Deine wirklichen Big Points sind und teile ihr mit, dass Du Dich gerne vollends darum kümmerst, um ihr nur noch die Möglichkeiten auf einem Silbertablett präsentieren zu können. Sie wird Dich dafür lieben!

Mögliche Stolpersteine: 

Denke daran, dass bei einer Hochzeit die Ausgestaltung aller Elemente eine Einheit ergeben sollte. Viele Paare entscheiden sich für einen einheitlichen Look, indem sie den gleichen Style für die Einladungen, die Hochzeitstorte und die Blumen wählen. Deshalb: Selbst wenn Du nur für die Bestellung der Torte verantwortlich zeichnest, sollten Deine Entscheidungen auf den anderen Elementen aufbauen und sie ergänzen.

Die Power der Prioritäten: Es ist grundsätzlich eine gute Idee, zu Beginn der Hochzeitsplanung festzulegen, wer sich um welche Dinge kümmert. Hierfür haben wir euch eine Liste erstellt, die ihr auch gleichzeitig
für die Verteilung verschiedener Aufgaben verwenden könnt. 

Bräutigam Profil 3:

Bist Du der stille Partner?

Der  "Ich lass Dir freie  Hand"" Goldschatz

Dein Interesse an der Planung:

Limitiert. Klar und einfach: Was auch immer sie beschließt, ist perfekt! Es ist nicht so, dass Dir Deine Hochzeit egal ist, aber der Unterschied zwischen Fondant oder Buttercreme-Überzug erschließt sich Dir nicht wirklich, zumal unter dem Fondant ja eh noch einmal Buttercreme ist.

Da lässt Du sie lieber die Entscheidungen treffen, denn ihr ist schließlich genau dieser Unterschied wichtig. Und das ist völlig okay so. Sei einfach unterstützend und nicht herablassend, wenn sie Dich um Deine Meinung fragt.

Dein Zeitaufwand: 

Gering. Sie schleift Dich sehr wahrscheinlich zum ein oder anderen Termin, zeigt Dir ständig Bilder aus Magazinen oder Pinterest und sie hätte es gerne, wenn Du Dich an dem einen oder anderen DIY-Projekt tatkräftig beteiligst (obwohl dies, abhängig von Deinem Geschicklichkeitsgrad, den Zeitaufwand zu hoch werden lassen könnte).

So funktioniert's: 

Spiel mit und agiere, als würdest Du teilhaben – auch wenn Du die Entscheidung Deiner Liebsten überlässt. Entwickle eine Meinung zu einem Dienstleister – egal welchem – und bleib dabei. Gleichgültigkeit kann keine Braut gut wegstecken.

Ehrlich! Du musst bedenken, dass geringe Teilnahme auch geringes Vetorecht bedeutet. Du kannst immer versuchen, Deine Liebste davon zu überzeugen, die Blumenanstecker für die Jungs anstelle von Schweinchen-Rosa etwas maskuliner zu gestalten, wenn Du dich ausreichend mit einbringst. Doch ohne dieses hast Du wirklich keine gute Argumentationsgrundlage. 

Mögliche Stolpersteine: 

Wenn Du keine eigenen Ambitionen oder kein starkes Interesse an den Details der Ausgestaltung zeigst, kann es vorkommen, dass Du einfach ein paar Aufgaben aufs Auge gedrückt bekommst. Denen kannst Du nicht ausweichen.

Du musst sie erledigen und das bitte auch gut. Wenn sie Dir eine Aufgabe gibt, mit der Du Dich gar nicht wohlfühlst, solltest Du dies ansprechen und sie um Hilfe bitten – und das am besten gleich zu Beginn, anstatt sie mit einer nicht guten Ausführung zu enttäuschen.

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