Engagement-Shooting am Flughafen

 

Eine persönlich gestaltete Einladungskarte mit einem Foto von sich an ihre Gäste zu verschicken – auf diese Idee kamen Laura und David durch ihre Fotografin Eva Tiete. Da beide es lieben zu reisen, stand die Location für das Engagement-Shooting schnell fest: ein Flughafen. Mit einer Fotogenehmigung für das gesamte Flughafengelände ausgestattet, konnte das Shooting auch an ausgefallenen Orten wie dem Gangway und der Gepäckausgabe stattfinden.

Und weil auch das Flughafenpersonal begeistert von Lauras und Davids Idee war, ihre Fotos am Flughafen schießen zu lassen, ermöglichte es den beiden ein unvergessliches Highlight: Ein Teil des Shootings fand auf der beleuchteten Landebahn statt. Wir finden, das ist eine wunderschöne Anekdote, an die Laura und David sicher noch in Jahren zurückdenken werden, wenn sie sich ihre einzigartigen Fotos anschauen.

 

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Richtig Gänsehaut haben wir bekommen, als die Landebahnbeleuchtung eingeschaltet wurde. Der Follow-Me Wagen-Fahrer hat von unserem Fotoshooting erfahren, sich mit dem Tower für eine Erlaubnis in Verbindung gesetzt und uns diese einmalige Gelegenheit geschenkt.

 

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Eva hatte die Idee, dass wir auf manchen Foto ein Schild halten könnten, auf welchem nachträglich der Einladungstext per PC eingesetzt wird. Entsprechend geeignete Schilder hat sie daher zum Flughafen mitgebracht.

 

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In 40 Jahren, wenn wir schon älter und runzeliger sind, werden wir uns die Fotos mit Sicherheit gern anschauen und an die damalige Zeit zurückdenken.

 

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Den Hochzeitsgästen hatten wir schweren Herzens bisher nichts von dem Fotoshooting erzählt. Die Gestaltung der Einladung sollte eine komplette Überraschung werden. So manches Mal mussten wir uns auf die Zunge beißen…

 

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Wir waren auf der Suche nach einer Fotografin für unsere Hochzeit. Daher haben wir uns im November 2012 mit Eva Tiete in Goslar getroffen. Dabei erzählte sie uns, dass sie auch Einladungs- und Dankeskarten gestaltet, z.B. mit unseren Fotos. Über unsere Einladungskarte hatten wir uns bis dahin noch nicht viele Gedanken gemacht. Aber wir waren beide spontan von der Idee begeistert, eine ganz persönliche Einladungskarte versenden zu können. Da wir gerne reisen und außerdem auch häufiger am Flughafen anzutreffen sind, fiel uns sofort ein, dass ein Fotoshooting am Flughafen hervorragend zu uns passen würde. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir aber noch nicht, ob dies seitens des Flughafens überhaupt möglich war. Doch der am Flughafen zuständige Mitarbeiter zeigte sich sehr kooperativ und stellte eine Fotogenehmigung für den gesamten Flughafen aus. Wir hatten eine Flughafenführung gebucht, um auch an Orte wie z.B. Gepäckverteilungsbereich, Gangway,… zu können. Auch eine Fahrt über die Landebahn gehört zur Führung. Wir machten uns also zusammen mit Eva bereits vorab Ideen, wo wir Fotos machen wollen und wie eine Karte möglicherweise umgesetzt werden kann. Eva hatte die Idee, dass wir auf manchen Fotos ein Schild halten können, auf welchem nachträglich der Einladungstext per PC eingesetzt wird. Entsprechend geeignete Schilder hat sie daher zum Flughafen mitgebracht.

Wir hatten Sorge, ob das Wettger denn auch mitspielt. Die vorherigen Tage war es nur grau, bewölkt und regnerisch. Das Wetter ist ja auch für die Frage relevant, für welche Kleidung wir uns denn entscheiden. Regenmantel oder Winterjacke? Winterschuhe oder Gummistiefel? Absolut unpassend für unseren Anlass und eine Hochzeit im Juni! Das Glück war allerdings auf unserer Seite. Genau am Tag des Fotoshootings war kaum ein Wölkchen am Himmel und die Sonne strahlte. Für T-Shirt und Flip-Flops war es selbstverständlich im Januar noch zu kalt, aber zumindest konnten wir die Fotos ohne Jacken machen. Einen großen, vollen Koffer mit Wechselklamotten für alle Fälle, hatten wir jedoch trotzdem dabei (und haben ihn natürlich nicht gebraucht!).

Die Dame, die uns über das Flughafengelände führte, wurde von ihrem Kollegen bereits davon unterrichtet, dass ihr eine „etwas andere“ Flughafenführung bevorstand. Sie war jedoch völlig enthusiastisch, heute einmal ihr Wissen verborgen halten zu dürfen und dafür etwas außergewöhnliches miterleben zu können. Wir waren tatsächlich die Ersten, die auf die Idee gekommen sind, ein privates Fotoshooting am Flughafen zu machen!

Eva richtete bereits ihre riesige Kamera auf uns. Wie und wohin gucken wir denn jetzt? Wie stehen wir? Zunächst fühlten wir uns noch etwas unbeholfen und mussten tatsächlich mit Evas Tips und Tricks erst etwas auftauen. Nach den ersten Bildern konnten wir es kaum erwarten, an die Orte zu kommen, an denen man sonst überlicherweise keine Fotos machen kann.

Mit der Dame vom Flughafen mussten wir daher zunächst durch die Sicherheitskontrolle gehen, um einige Fotos in der Gangway machen zu können. Im Gegensatz zum öffentlichen Bereich, wuselten auch keine anderen Menschen herum. Eva hatte an alles gedacht: Sie hatte sogar eine Decke dabei, damit unsere Hosen nicht dreckig werden, wenn wir uns auf den Boden setzen (Natürlich hatte auch sie einen riesigen, vollgestopften Koffer dabei). Die Zeit verging unglaublich schnell.

Zu der Flughafenführung gehört außerdem eine Fahrt über den Flughafen und über die Landebahn in einem Bus.

Das Highlight des Tages war die Fahrt über die Landebahn. Hierbei muss aus Sicherheitsgründen ein Follow-Me-Fahrzeug vor dem Bus fahren. Ein Anhalten oder gar das Aussteigen ist nicht erlaubt. Darauf wurden wir vorab hingewiesen. Doch plötzlich leuchtete der Schriftzug STOP beim Follow-Me-Wagen auf. Dieser verringerte die Geschwindigkeit und hielt an. Wir durften tatsächlich aussteigen! Nicht nur unsere Herzen, auch die von Eva, unserer Flughafen-Dame und des Busfahreres schlugen deutlich höher. Richtig Gänsehaut haben wir bekommen, als die Landebahnbeleuchtung angeschaltet wurde. Der Follow-Me-Wagen-Fahrer hat von unserem Fotoshooting erfahren, sich mit dem Tower für die Erlaubnis in Verbindung gesetzt und uns diese einmalige Gelegenheit geschenkt. Natürlich haben wir an diesem Ort einige tolle Fotos gemacht.

Weiter tolle Motive sind auf dem Vorfeld entstanden. Hier hatte Eva ein gutes Auge für Licht und Schatten und hat einige Aufnahmen von uns gemacht.

Alle waren mit viel Begeisterung und Ideenreichtum dabei und wir hatten viel Spaß!

Eva hat uns bereits am Abend die ersten Fotos per Mail geschickt, weil wir so unglaublich neugierig waren. Nach kurzer Zeit hat sie uns bereits eine DVD mit den Bildern übersandt, damit wir die Fotos für die Einladung aussuchen konnten. Außerdem hat sie bereits zwei Entwürfe für eine mögliche Einladungskarte beigefügt. Damit hatte sie unseren Geschmack schon gut getroffen!

Sie hat uns auch immer wieder gute Hinweise gegeben: Ursprünglich haben wir eine quadratische Form der Einladungskarte favorisiert. Nicht nur, dass diese mit Fotos und Texten etwas anders hätte gestaltet werden müssen, auch das Porto (quadratische Karte: 1,45€, längliche Karte: 0,58€) sollte bedacht werden.

Wir haben Eva unsere genauen Vorstellungen mitgeteilt, die Fotos ausgesucht und den Text verfasst. Per Mail hat Eva uns die jeweiligen Entwürfe mit viel Kreativität und Geduld übersandt, bis alles so war, wie wir uns unsere Einladung wünschen. Doch bevor der endgültige Druckauftrag erteilt wurde, hat Eva sich bei der Druckerei um einen Probedruck bemüht. Alles war bestens, also gab es das endgültige Ok für den Druck. Wir warteten ganz gespannt. Es kribbelte natürlich schon unter den Fingern, weil wir die Einladungskarten unbedingt versenden wollten.

Den Hochzeitsgästen hatten wir schweren Herzens bisher nichts von dem Fotoshooting erzählt. Die Gestaltung der Einladungskarte sollte eine komplette Überraschung werden. So manches Mal mussten wir uns auf die Zunge beißen…

Dann war es endlich so weit: Unsere Gäste sind über die so persönliche Einladung begeistert!!!

Die Fotos dienten zwar zunächst der Erstellung der Einladung, aber es war darüber hinaus auch ein Pärchen-Shooting mit bleibenden Erinnerung. In 40 Jahren, wenn wir schon etwas älter und runzeliger sind, werden wir uns die Fotos mit Sicherheit wieder gern anschauen und an die damalige Zeit zurück denken. Wir würden uns daher immer wieder dafür entscheiden, unsere Einladungskarte in diesem Stil zu gestalten.

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