Hochzeitslocation dekorieren: 11 Tipps für garantierten Wow-Effekt

Mit diesen 11 Tipps habt ihr die beste Basis, um eure Hochzeitslocation wirklich atemberaubend dekorieren zu können.

Am besten lest ihr euch die verschiedenen Punkte auch einmal durch bevor ihr eure Location bucht, denn so wisst ihr genau worauf ihr bei der Suche nach eurer Traumlocation achten müsst. So ist später die Dekoration ein Klacks.

 

Vor dem Buchen

Egal welche Hochzeit ihr euch wünscht: Die Wahl der Hochzeitslocation beeinflusst zu einem großen Teil den Stil eures Festes.

Die beste Basis ist, wenn der Stil und die Innenarchitektur sowie das Mobiliar perfekt zueinander passen. Achtet deshalb bereits bei der Wahl eurer Location darauf, dass bereits zu einem großen Teil dem entspricht, was ihr euch vorstellt, denn jede Veränderung ist immer mit Aufwand verbunden.

Dennoch kommt es vor, dass keine Alternative vorhanden ist oder das Optimum nicht in der gewünschten Region gefunden werden kann. Wir verraten euch die besten Tipps, mit denen ihr eure Hochzeitslocation dekorieren und in ein echtes Highlight verwandeln könnt.

Der Blick für das Wesentliche

Hebt die besonderen und schönen Dinge eurer Location heraus – ein schöner Weg zum Beispiel, der die Gäste vom Parkplatz zu eurem Festraum führt, könnte eine wundervolle Stimmung aufbauen und von anderen, nicht optimalen Elementen ablenken.

Persönlichkeit des Festraumes Erfassen

Wenn ihr euch noch nicht für ein Dekothema entschieden habt, holt euch ganz einfach Ideen in den Elementen des Raumes. Erstellt ein Moodboard mit den vorhandenen Farben und erfasst die Stofflichkeiten der Einrichtung. Wenn ihr nicht gegen, sondern mit dem Vorhandenen plant, wird es euch wesentlich leichter fallen, ein stimmungsvolles Gesamtergebnis zu erzielen.

Die Farbe zählt

Für die Wahl eurer Hochzeitsfarben solltet ihr die meiste Zeit aufwenden. Sollte die Hochzeitslocation in einer bestimmten Farbe eingerichtet sein, sucht ihr mithilfe von Farbfächern aus dem Baumarkt die perfekt harmonierende Farbschattierung aus der von euch angestrebten Farbenwelt. Versucht nicht nur in den Reinfarben wie Rot, Gelb, Grün oder Pink zu denken. Manchmal findet man erst in den abgedunkelten oder aufgehellten Tönen das Passende. Legt ein Farbschema aus drei Farben fest und experimentiert mit den optimalen Anteilen der verschiedenen Farben.

Eine überraschende, kräftige Farbe kann eurem Raum ganz einfach in eine ganz neue Stimmung tauchen.
Achtet bei der Wahl auch darauf, dass die Kontraste und Farbanteile ausgeglichen sind und eurem Stil entsprechen.

Pink und Weiß zu gleichen Teilen wirken beispielsweise sehr modern und puristisch. Viel Weiß in Kombination mit vielen kleinen pinkfarbenen Blütenarrangements wirkt verspielter und zarter.
Kombiniert man Pink mit einem natürlichen Beige oder einem neutralen Grau, erhält man eine angenehm ausgeglichene Stimmung, die durch die Wahl der Blüten in verschiedene Stilrichtungen gebracht werden kann. Pinkfarbene Tischwäsche mit pinkfarbenen Blütenarrangements und Kerzen in derselben Farbe einzusetzen, ist hingegen relativ schwierig, weil man vermeiden muss, dass die Farbe zu überladen oder gar erdrückend wirkt.

Auch läuft man Gefahr, dass die einzelnen Elemente in der Masse untergehen. Deshalb sollten Sie bei einer solchen Aufgabe stets einen Dekoprofi um Hilfe bitten.

 

Der rote Faden – euer Hochzeitsthema

Manche Brautpaare verzweifeln an dem Wort „Hochzeitsthema“.

Natürlich müsst ihr nicht eine 70er-Jahre-Hochzeit in Bonbonfarben feiern oder nur Rosen verwenden,
um ein Thema verfolgen zu können. Vielmehr geht es um die Definition eines einheitlichen Stils, eines Farbschemas und die Wahl ergänzender, eure Persönlichkeit widerspiegelnder Details.

Inhaltlich zueinander passende Elemente geben eurer Feier einen persönlichen Touch, der von den Gästen bewusst oder unbewusst bemerkt und liebevoll honoriert wird. Außerdem ermöglicht euch das Thema einen hilfreichen Leitfaden bei der Planung und Ausgestaltung eurer gesamten Hochzeit. Die Wahl aller Details wird euch damit – ähnlich der Einrichtung eurer Wohnung – um ein Vielfaches leichter fallen.

Es werde Licht

Licht verzaubert jeden Raum auf geheimnisvolle Weise. Bei einem DJ-Ausstatter oder einem Dekorations-Verleihservice könnt ihr Boden- und Standleuchten mieten, welche die Wände und damit die Wirkung des gesamtes Raumes stimmungsvoll in Szene setzen.

Auch ein paar Stumpenkerzen in Windlicht-Gläsern oder Schwimmkerzen in Schalen auf Fensterbänken platziert, verwandeln den Raum abends mit ihrem faszinierenden Lichtermeer. Mit dahinter aufgestellten Spiegeln oder dem Glas der Fenster verdoppelt man ihr stimmungsvolles Licht.

Auf den Tischen schaffen viele einzelne Stabkerzenhalter in unterschiedlichen Höhen oft eine interessantere Optik als ein 5-armiger Kerzenleuchter.

So verwandelt die Decke eurer Hochzeitslocation

Manchmal bestimmt die Decke eines Raumes dessen gesamte Wirkung. Sollte sie nicht zu eurem Stil passen, könntet ihr am einfachsten mit anderen Elementen davon ablenken:

Hier bieten sich zum Beispiel Pompoms, Lampions, Lichterketten oder Girlanden an. Bitte bedenkt allerdings, dass es nicht ausreicht, lediglich drei Papierbälle aufzuhängen. Hier bedarf es einer üppigeren Dekoration.
Besonders wirkungsvoll ist es auch, Schnüre zu spannen, die als Halterung für preiswerte Stoffbahnen dienen.
Aus Lichterketten und Zweigen kann man rustikale Kronleuchter herstellen, die im Vorfeld mühelos vorbereitet werden können.

Bitte beachtet allerdings bei allen genannten Ideen, dass jede Anbringung zuvor mit der Location besprochen werden muss. Manchmal lässt die Beschaffenheit des Wandbelags selbst das Verwenden von wieder ablösbaren Powerstrips oder dünnen Dekorateur-Nägel nicht zu.

 

So verändert ihr den Boden eurer Hochzeitslocation

Ihr habt einen Boden in eurer Location, der farblich ganz und gar nicht zum Gesamtstil passt? Bei Messestand-Ausstattern oder Teppichservice-Firmen kann man reibungslos passende Bodenbeläge mieten. Manchmal reicht es aus, nur einen Teil des Bodens anders zu gestalten.

Wenn es die Location erlaubt, ist auch das Streuen von Blütenblättern, Laub oder anderem Streumaterial wirkungsvoll. Klärt dies jedoch ebenfalls zuvor genau ab. Bei offenporigen Böden solltet ihr auf jeden Fall künstliche Blüten verwenden, da frische Blätter den Boden verfärben können. Außerdem sollte im Vorfeld geprüft werden, ob das jeweilige Material nicht für eine gefährliche Rutschpartie auf dem vorhandenen Untergrund sorgen könnte.

Hochzeitsloation möblieren: So wirkt es nicht mehr kahl

Zeichnet euch im Voraus am besten den Grundriss des Raumes auf, um sich über die Tischverteilung und den verbleibenden Platz klar zu werden.

Natürlich sollte der Saal ausreichend groß für die Anzahl eurer Gäste sein und auch Platz zum Tanzen bieten. Achtet aber auch darauf, dass er nicht zu groß ist, damit es auch gemütlich wird und sich die Gäste nicht zu sehr verlaufen. Das kann die Stimmung hemmen.

Abhilfe bieten hier große Deko-Objekte, die bei einem Schauwerbegestalter gemietet werden können. Diese helfen, den Raum voller wirken zu lassen. Oder ihr beauftragt euren Floristen oder Dekorateur mit der Gestaltung eines Raumobjektes. Auch eine Gärtnerei nach passenden Mietpflanzen zu fragen, ist eine sehr gute Option.

 

Die einfachste Dekoration eurer Hochzeitslocation: Setzt Akzente mit Stoffen

Stoffe können im Handumdrehen die Wirkung eines Raumes verwandeln. Ein farbiges Tuch an einer weißen Wand aufgehängt, ergibt direkt eine ganz andere Stimmung. Diesen Trick könnt ihr übrigens auch prima einsetzen, falls die Wände eurer Location einen neuen Anstrich benötigen. Die Stoffbahnen lenken prima davon ab.

Das Einsetzen farbiger Stoffe als Tischdecke oder als Mittelläufer auf den Tischen lässt den Raum direkt ganz anders wirken.

Mutter Natur dekoriert am besten

Eine Außentrauung oder ein Fest auf der Apfelwiese ist hier natürlich die Traumvorstellung und spart eine Menge Dekoration. Leider macht dies in unseren Breitengraden auch immer einen Plan B notwendig. Die Apfelwiese sollte also immer eine Scheune in der Nähe haben, wohin ihr im Zweifelsfalle ausweichen könnt.

Fotos:  Ingo Cordes (1), Vanlight (1), Christine Meintjes (1), Alexandra van Overstraeten (1)

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