Ihr habt eure Einladung selbst gestaltet. Mega! Jetzt kommt der Teil, der dafür sorgt, dass sie am Ende genau so aussieht, wie ihr es euch vorgestellt habt: das Drucken eurer Hochzeitseinladungen – für ein Ergebnis, das besonders schön wird.
Während am Bildschirm oft alles perfekt wirkt, gibt es ein paar Stolpersteine, die auf Papier den Unterschied zwischen „okay“ und wow machen.
Und genau dabei möchten wir euch hier helfen: Ob ihr eure Einladungen selbst drucken möchtet oder lieber professionell drucken lasst – hier findet ihr die wichtigsten Profitipps, damit eure Hochzeitseinladungen einen hochwertigen Look erhalten.

Hochzeitseinladungen professionell drucken lassen
Alles, was ihr liebevoll vom Profi betreut
Egal, wie ihr eure Karten gestaltet habt: Beim Drucken von Hochzeitseinladungen entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, ob das Ergebnis am Ende einfach nur „okay“ ist – oder genauso schön und hochwertig wirkt wie am Bildschirm.
Dabei geht es vor allem um drei Dinge: das richtige Papier, ein stimmiges Layout und – am wichtigsten – druckreife Daten in Kombination mit einer hochwertigen Druckmaschine, die feinste Details druckt.
Egal welchen Stil ihr euch für eure Einladungen wünscht – elegant, rustikal oder natürlich – wir beraten euch gerne und kümmern uns liebevoll um die Aufbereitung eurer Druckdaten.
Der Ablauf ist ganz einfach:
- Produkt wählen & konfigurieren (bei Fragen beraten wir euch gern)
- Datei hochladen – nach der Bestellung erhaltet ihr den Zugang zu unserem geschützten Upload-Bereich
- Datencheck & Aufbereitung (wir prüfen die typischen Stolperstellen)
- Korrekturabzug zur Freigabe – Druck erst nach eurem OK
Wenn ihr eure Einladung noch nicht gestaltet habt oder alles in einem Schritt erledigen möchtet, könnt ihr eure Hochzeitseinladungen in unserem Designtool völlig individuell gestalten und direkt drucken lassen.
Besondere Papiere machen den Unterschied
Das Papier entscheidet darüber, wie euer Einladungsdesign wirkt und sich anfühlt. Das gleiche Design kann auf einem glatten, hellen Papier modern und clean wirken – und auf einem natürlichen Papier plötzlich weicher, wärmer und handgemachter.
Für unseren Druckservice haben wir 7 ausgewählte Feinstpapiere in dicker 300 g Stärke zusammengestellt – von Büttenstruktur über Naturpapier bis zu Perlglanz und Kraftpapier. So findet ihr für jeden Stil das Papier, das euren Look am schönsten unterstreicht.
Wenn ihr euch sicher sein wollt, bestellt am besten unser Papier- und Druckmuster-Set: Ihr seht unsere Druckqualität, könnt alle Papiere vergleichen – und spürt sofort, welches Papier zu eurer Einladung passt.
Professioneller Datencheck inklusive
Der wichtigste Schritt beim Drucken passiert oft unsichtbar – bevor überhaupt Papier bedruckt wird. Genau hier stellen wir sicher, dass eure Einladung im Druck genauso stimmig wirkt wie geplant.
Bevor wir drucken, prüfen wir eure Datei sorgfältig und bereiten sie für den Druck auf, damit ihr sicher sein könnt, dass alles passt.
Wenn ihr mögt, schauen wir jetzt kurz hinter die Kulissen: Das sind die wichtigsten Punkte, die beim Druck den Unterschied machen – und genau diese Dinge prüfen wir bei eurem Datencheck automatisch mit.
Profi-Tipps für perfekte Druckdaten (und was wir dabei für euch prüfen)
Wenn ihr verstehen möchtet, was beim Drucken den Unterschied macht, kommen hier die wichtigsten Punkte – kurz und ohne Drucktechnik-Studium.
Genau diese Dinge checken wir auch automatisch für euch:
Format & Ränder
Lasst rundherum genug Luft, damit die Karte ruhig und hochwertig wirkt – und beim Zuschnitt nichts „zu knapp“ wird. Als Faustregel sind ca. 1 cm Innenabstand (je nach Layout) ein guter Start.
Schriften
Zu kleine oder sehr feine Schriften können im Druck schnell an Klarheit verlieren – besonders auf farbigen Hintergründen. Gleichzeitig wirken zu große Schriften schnell plakativer als gewollt. Ziel ist: gut lesbar, aber elegant.
Farben: Monitor ist nicht Druck
Hier passieren die meisten Überraschungen. Am Bildschirm seht ihr RGB-Farben (Rot/Grün/Blau – Lichtfarben), im Druck werden CMYK-Farben genutzt (Cyan/Magenta/Gelb/Key/Schwarz – Druckfarben). Dadurch können Farben im Druck anders wirken – zusätzlich beeinflussen Monitorhelligkeit und Display-Einstellungen den Eindruck.
Profitipp: Auch wenn ein Tool wie Canva Pro „CMYK-Export“ anbietet, können bei großen Farbflächen (z. B. dunkler Hintergrund) Probleme entstehen, wenn Schwarz/Flächen nicht optimal angelegt sind. Im Druck können dann z. B. kleine helle „Blitzer“ an Kanten auftreten – das liegt nicht an eurer Gestaltung, sondern an der technischen Drucklogik. Genau solche Dinge fangen wir im Datencheck ab.
Beschnitt (für Hintergründe & Bilder bis zum Rand)
Damit beim Schneiden keine weißen Kanten entstehen, braucht die Druckdatei „Futter“: 3 mm Beschnitt an jeder Seite. Wichtig ist, dass Hintergründe und Bilder wirklich in diesen Beschnitt hineinreichen – also etwas größer angelegt sind als das Endformat.
Hinweis zu Canva & Co.: Wenn ihr eine Druck-PDF mit Beschnitt exportiert, sind manchmal Schnittmarken enthalten, die je nach Druckworkflow entfernt werden müssen. Wenn ihr bei uns drucken lasst, übernehmen wir das für euch.
Auflösung von Bildern
Für Druck braucht ihr deutlich mehr Bilddetails als am Bildschirm. Als Richtwert gelten 300 dpi (Punkte pro Zoll). Ist ein Bild zu klein und wird im Layout stark vergrößert, kann es im Druck weich oder unscharf wirken – am Monitor merkt man das oft nicht.
Optional: Layout-Feinschliff durch unseren Grafiker-Service
Manchmal sitzt das Design schon fast perfekt – und braucht nur ein kleines Feintuning, damit es im Druck ruhig und hochwertig wirkt.
Wenn ihr möchtet, übernimmt unser Grafiker-Service diesen letzten Schliff für euch: Abstände, Ausrichtung, Schriftwirkung – dezent, aber mit großer Wirkung.
Der Service ist optional und eignet sich besonders, wenn ihr unsicher seid, ob alles wirklich stimmig wirkt oder ihr euch einfach zusätzliche Sicherheit wünscht.
Hochzeitseinladungen selber drucken
Alle Tipps für richtig schöne Karten
Selberdrucken kann eine richtig gute Lösung sein – und muss überhaupt nicht "selbstgebastelt" wirken. Denn mit dem passenden Papier, dem richtigen Drucker und ein paar einfachen Handgriffen bekommt ihr zu Hause ein Ergebnis hin, das hochwertig aussieht und sich auch so anfühlt.
So erhaltet ihr beim Selberdrucken ein richtig schönes Ergebnis
Wenn ihr euch das Selberdrucken leicht machen wollt, sind drei Dinge entscheidend: eine druckfreundliche Vorlage, ein passender Drucker und gutes Papier. Dann wirkt das Ergebnis ruhig, sauber und hochwertig.
Hier sind für alle Elemente hilfreiche Tipps, die es euch leicht machen:
1 | Startet mit einer druckfreundlichen Vorlage
Unsere Vorlagen sind darauf ausgelegt, auch problemlos selbst gedruckt zu werden.
Damit habt ihr die optimale Basis: Moderne, anspruchsvolle Grunddesigns, optimale Textgröße, schöne Schriftarten und optimale, hochauflösende Dateien.
Das lässt eure Karten sofort professionell und hochwertig wirken.
Mit diesem Startpunkt könnt ihr eure Hochzeitseinladung ganz individuell ganz nach euren Wünschen verändern und erhaltet im Designtool unendliche Gestaltungselemente zur Auswahl.
2 | Der richtige Drucker macht den größten Unterschied
Wollt ihr alle Hochzeitspapeterie-Details selbst drucken (von Einladungen über Zusatzkarten über Menükarten bis hin zur Dankeskarte) – lohnt sich ein guter Drucker schnell.
Hier sind verschiedene Tinten- und Laserdrucker Empfehlungen, die sich für Hochzeitskarten gut eignen:
Laserdrucker
Laserdrucker punkten durch einen gestocken scharfen Text, zeigen ein tolles Druckbild bei allen grafischen Elementen und haben den Vorteil, dass sie mehr spezielle Papiere bedrucken können als Titendrucker. Außerdem braucht ihr beim Drucken nicht aufpassen, dass die Tinte auf dem Papier erst trocknen muss.
Wollt ihr ein modernes Kalligraphie- oder Typo-Design, dann seid ihr mit einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker bestens für die gesamte Hochzeitspapeterie versorgt.
Hier zwei Beispiele in Kombination mit Büttenpapier:


Praktisch, wenn eure Einladungen grafische Elemente haben und ihr schnell drucken möchtet.
Ideal für klassische, typografische Einladungen. Sehr sauberes Schriftbild und unkompliziert im täglichen Einsatz.
Für dickere Papiere nutzt ihr am besten den manuellen Einzug, damit das Papier gerade durchläuft und nicht geknickt wird.
Tintenstrahldrucker
Damit erhaltet ihr eine sehr schöne, fotorealistische Farbwiedergabe – auch auf dickeren Papieren (wichtig für Hochzeitskarten).
Zuverlässig für regelmäßiges Drucken, mit sauberer Farbwiedergabe und guter Papierführung auch bei stärkeren Papieren.
3 | Hochwertiges Papier für exklusives Look & Feel
Richtig schön werden eure Hochzeitseinladungen, wenn sie auf Papier mit einer stärkeren Grammatur von 250 bis 300 gedruckt werden.
Die verschiedensten besonderen Papiere für Laser- und Tintenstrahldrucker, die wir selbst gerne für besondere Karten verwenden, findet ihr in unserem Shop:
4 | Druckeinstellungen & Finish
- Druckqualität auf hoch/beste Qualität
- in der Regel 100 % Skalierung
- immer 1–2 Testdrucke vorab
- Ausdrucke kurz trocknen lassen, erst dann stapeln
- für saubere Kanten: Schneidemaschine
Alle Tipps, Ideen, Anleitungen, Accessoires für ein besonderes Finish findet ihr hier:
Hochzeitseinladung mit Goldveredelung oder Prägung drucken
DIY oder Fix und fertig gedruckt erhalten
Der Renner sind aktuell mit Goldfolie bedruckte Einladungskarten zur Hochzeit. Und auch hier habt ihr wieder die Option: Hochwertig drucken lassen oder mit tollen Tricks selber drucken.
Hier stellen wir euch alle Optionen vor:
