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        Macarons Rezept: Ultimative Anleitung mit Geling-Garantie


        Dieses Macarons Rezept zeigt euch Schritt für Schritt, wie ihr die zarten französischen Köstlichkeiten mit perfekter glatter Oberfläche, dem typischen kleinen Fuß und einer cremigen Füllung selber machen könnt.

        Macarons gehören zu den anspruchsvolleren Gebäcken, denn damit sie gelingen, kommt es auf viele kleine Details an – von der richtigen Konsistenz des Teigs bis zur perfekten Backzeit.

        Aber keine Sorge: Wir verraten euch hier alle Tricks, damit eure Macarons garantiert gelingen und wunderbar auf der Zunge zergehen.

        Macarons

        Macarons | Foto: Brooke Lark

        Das ultimative Macaron-Rezept

        Damit gelingen sie garantiert

        Bevor wir unsere ersten Macarons gemacht haben, dachten wir immer, sie seien klein und aus festem Baiser gemacht. Weit gefehlt: Perfekte Macarons sind etwa 6 cm groß, außen zart knusprig, innen weich und luftig und zergehen förmlich auf der Zunge.

        Es ist genau diese besondere Kombination aus Aussehen und Geschmack, die sie so unwiderstehlich macht. Und wenn ihr den Dreh einmal heraus habt, werdet ihr verstehen, warum viele Hobbybäcker regelrecht süchtig nach diesem edlen Gebäck werden.

        Zutaten für etwa 25–30 Macarons

        Die wichtigsten Tipps für perfekte Macarons

        Macarons verzeihen wenig – aber wenn ihr diese drei Punkte beachtet, schafft ihr die beste Grundlage für ein perfektes Ergebnis.

        1 | Eiweiß richtig vorbereiten

        Die Eier sollten unbedingt Raumtemperatur haben. Holt sie deshalb am besten einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank.

        2 | Mandelmehl und Puderzucker besonders fein verarbeiten

        Die gemahlenen Mandeln gemeinsam mit dem Puderzucker in der Küchenmaschine noch einmal feiner mahlen.

        Anschließend die Mischung durch ein feines Sieb streichen und größere Stückchen erneut zerkleinern.

        Nur dadurch erhalten eure Macarons später ihre typische glatte Oberfläche.

        3 | Luftzug vermeiden

        Macaron-Teig reagiert empfindlich auf Luftzug. Achtet deshalb darauf, dass die gespritzten Macarons während der Ruhezeit nicht in Zugluft stehen.

        Macarons Verpackung

        Macarons als Geschenk verpackt | Foto: Brigitte Tohm

        Macaron-Teig herstellen

        1 | Eiweißmasse vorbereiten

        Belegt zunächst ein Backblech mit Backpapier.

        Trennt die Eier und gebt das Eiweiß in eine fettfreie Schüssel. Schlagt es gemeinsam mit Salz und Eiweißpulver luftig auf.

        Das Eiweißpulver unterstützt dabei, dass die Masse stabil bleibt und die gewünschte Konsistenz erreicht.

        Gebt anschließend langsam den Zucker und die Speisefarbe dazu.

        Am besten eignet sich Pastenfarbe, da sie wenig zusätzliche Flüssigkeit in den Teig bringt. Flüssige Speisefarbe funktioniert ebenfalls, allerdings sollte davon nur sehr wenig verwendet werden, da sie die Konsistenz verändern kann.

        Schlagt die Masse weiter, bis sie glänzend und schnittfest ist.

        2 | Mandelmischung unterheben

        Gebt die Mandel-Puderzucker-Mischung zur Eiweißmasse und hebt sie vorsichtig mit einem Teigspatel unter.

        Sobald keine Mandelinseln mehr sichtbar sind, ist der Teig fertig.

        Wichtig: Rührt die Masse nicht zu lange. Genau hier passieren viele Fehler, denn dadurch verlieren die Macarons ihre perfekte Konsistenz.


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        Macarons aufspritzen

        Gebt die Masse in einen Spritzbeutel mit runder Spritztülle (Größe 8).

        Spritzt etwa 6 cm große Kreise mit ungefähr 3 cm Abstand auf das Backpapier.

        Damit alle Macarons gleich groß werden, könnt ihr eine Kreisvorlage unter das Backpapier legen.

        Falls die Spitze nach dem Aufspritzen nicht von selbst verschwindet, muss der Teig noch etwas vorsichtig weitergerührt werden.


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        Macarons ruhen lassen und backen

        Lasst die aufgespritzten Macarons etwa 15–30 Minuten ruhen.

        In dieser Zeit bildet sich eine zarte Haut auf der Oberfläche. Diese sorgt dafür, dass die Macarons beim Backen nicht aufreißen und sich der typische kleine Fuß bildet.

        Die genaue Dauer hängt von Temperatur und Luftfeuchtigkeit ab.

        Backt die Macarons anschließend:

        • bei 150 °C Umluft
          oder
        • bei 165 °C Ober-/Unterhitze

        für etwa 14 Minuten.

        Je nach Backofen kann die optimale Zeit zwischen 13 und 15 Minuten liegen.

        Perfekte Macarons erkennt ihr daran, dass sich beim Backen der typische kleine Sockel bildet.

        Macarons bunt

        Bunte Macarons | Foto: Eaters Collective

        Warum gelingen Macarons manchmal nicht?

        Die Oberfläche ist nicht glatt

        → Mandeln und Puderzucker waren nicht fein genug gesiebt.

        Die Macarons haben keinen Fuß

        → Die Masse wurde eventuell zu stark gerührt oder die Ruhezeit war nicht optimal.

        Die Macarons reißen oben auf

        → Die Oberfläche konnte vor dem Backen keine ausreichende Haut bilden.

        Die Macarons fallen zusammen

        → Sie waren möglicherweise nicht lange genug gebacken oder die Temperatur war zu hoch.

        3 köstliche Füllungen für Macarons

        Jetzt kommt das cremige herz eurer Macarons

        1 | Vanille-Buttercreme-Füllung

        Zutaten für etwa 25–30 Stück

        • 3 Eier
        • 200 g feiner Backzucker
        • 2 Vanilleschoten
        • 230 g Butter

        Zubereitung

        Schlagt Eier und Zucker schaumig.

        Schlitzt die Vanilleschoten auf und kratzt das Mark heraus.

        Erwärmt die Eiermasse gemeinsam mit dem Vanillemark über einem Wasserbad und schlagt sie weiter, bis eine puddingartige Konsistenz entsteht.

        Lasst die Masse anschließend im Kühlschrank abkühlen.

        Schlagt die kalte Butter schaumig und ergänzt die Eiermasse nach und nach. Verrührt alles zu einer glatten Creme.

        Füllt die Creme in einen Spritzbeutel und setzt einen Tupfen auf eine Macaron-Hälfte. Drückt die zweite Hälfte vorsichtig mit einer drehenden Bewegung darauf.


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        2 | Zitronen-Buttercreme-Füllung

        Zutaten

        • 3 Eier
        • 200 g feiner Backzucker
        • Schale und Saft von 2 Zitronen
        • 230 g Butter

        Zubereitung

        Bereitet die Creme wie die Vanille-Buttercreme zu und ergänzt Zitronensaft sowie Zitronenschale während des Erhitzens der Eiermasse.

        Besonders schön: Ihr könnt die fertigen Macarons anschließend seitlich in Kokosflocken, Liebesperlen oder gemahlenen Nüssen rollen.

        3 | Schokoladige Ganache

        Eine besonders intensive Variante ist eine Schokoladen-Ganache als Füllung.

        → Hier findet ihr unser allerbestes Ganache-Rezept.

        Wie lange halten sich selbst gemachte Macarons?

        Gefüllte Macarons halten sich gekühlt etwa 5–7 Tage.

        Die ungefüllten Macaron-Schalen könnt ihr luftdicht verpackt etwa zwei Wochen aufbewahren oder einfrieren.



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