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        Heiraten in Italien: Dokumente, Behördengänge & alle Tipps


        Heiraten in Italien – allein der Gedanke daran weckt sofort Bilder von warmem Licht, langen Tafeln, gutem Essen, alten Villen, Olivenhainen, Meerblick und traumhaften Hochzeitslocations, die sich anfühlen wie gemacht für ein Fest voller Liebe.

        Hier findet ihr Schritt für Schritt alles, was ihr braucht, um eure Hochzeit in Italien zu planen: wichtige Dokumente, Behördengänge, Infos zu den verschiedenen Trauarten und natürlich Empfehlungen für traumhaft schöne Locations für eure Feier.

        Warum in Italien heiraten?

        Was eine Hochzeit in Italien so besonders macht, ist diese Mischung aus Schönheit, Genuss und Leichtigkeit. Alles fühlt sich ein bisschen wärmer an: das Ankommen eurer Gäste, die ersten gemeinsamen Stunden, die Trauung unter freiem Himmel, ein Aperitivo im Abendlicht und ein Dinner, bei dem niemand auf die Uhr schaut. So wird aus eurem Hochzeitstag ein gemeinsames Erlebnis, das lange nachklingt.

        Von Mai bis Oktober habt ihr für eure Hochzeit in Italien immer die beste Wetterlage und könnt so auch prima außerhalb der Hochzeitssaison in Deutschland in mildem Klima heiraten.

        Ob ihr von einer Villa in der Toskana träumt, einem Weingut in Umbrien, einer Masseria in Apulien oder einer Feier direkt am Meer – mit unseren Tipps wird aus diesem Traum Wirklichkeit.

        Heiraten in Italien: Die ersten Schritte

        Alle Informationen im Überblick

        Bevor ihr in die Details einsteigt, helfen euch diese Punkte bei den ersten Entscheidungen:

        1 | Wann wollt ihr heiraten?

        Die schönste Zeit für eine Hochzeit in Italien liegt meist zwischen Mai und Oktober. Im Frühling und frühen Herbst sind die Temperaturen besonders angenehm. Im Hochsommer kann es vor allem im Süden Italiens sehr heiß werden – plant eure Trauung dann am besten am späten Nachmittag und denkt an Schatten, Getränke und kleine Erfrischungen für eure Gäste.

        2 | Entscheidet euch für Art und Ort eurer Trauung

        In Italien könnt ihr standesamtlich, kirchlich oder frei heiraten. Standesamtliche Trauungen finden entweder im Rathaus oder an einem offiziell von der Gemeinde zugelassenen Trauort statt. Das können je nach Ort auch historische Villen, Palazzi, Gärten oder andere besondere Außenstellen sein.

        Eine Besonderheit ist die katholische Trauung als sogenannte Konkordatsehe: Dabei kann die kirchliche Trauung gleichzeitig zivilrechtlich wirksam sein und wird anschließend offiziell registriert.

        Alternativ könnt ihr eure Ehe standesamtlich in Deutschland oder Italien schließen und euch anschließend kirchlich oder frei trauen lassen. Eine freie Trauung ist besonders persönlich und kann fast überall stattfinden – zum Beispiel in eurer Hochzeitslocation, im Garten einer Villa oder mit Blick aufs Meer. Sie ist allerdings rein symbolisch.

        3 | Stellt eure Dokumente zusammen

        Für eine standesamtliche Hochzeit in Italien benötigt ihr in der Regel gültige Ausweise, internationale Geburtsurkunden und ein Ehefähigkeitszeugnis. Je nach persönlicher Situation können weitere Unterlagen hinzukommen.

        Plant dafür ausreichend Zeit ein, denn manche Dokumente müssen beim Standesamt eures Wohnortes oder Geburtsortes beantragt werden.

        -> Welche Dokumente braucht ihr zum Heiraten in Italien?

        Heiraten in Italien

        Unser Tipp:

        Liebevolle Unterstützung bei eurer Hochzeit in Italien


        Ob zu zweit, im kleinen Kreis oder große Hochzeit: Talento Weddings unterstützt euch bei der Planung eurer persönlichen Traumhochzeit in Italien – detailverliebt, persönlich und mit Erfahrung bei allen wichtigen Formalitäten sowie den schönsten Locations im Gepäck.

        4 | Findet eure Traumlocation für die Feier

        Parallel zu den Formalitäten könnt ihr euch auf die Suche nach eurer Hochzeitslocation in Italien machen. Ob Villa in der Toskana, Weingut in Umbrien, Schloss am Gardasee, Masseria in Apulien oder Strandlocation auf Sardinien – die Location bestimmt nicht nur die Stimmung eurer Feier, sondern oft auch Gästezahl, Unterkunft, Anreise und Ablauf.

        -> Die schönsten Hochzeitslocations in Italien

        5 | Reicht die Unterlagen ein und bestätigt euren Termin

        Habt ihr eure Hochzeitslocation gefunden und sind alle Dokumente vollständig, werden sie bei der zuständigen Stelle eingereicht und geprüft. Erst danach kann euer Trautermin verbindlich bestätigt werden.

        Deshalb ist es sinnvoll, diesen Teil der Planung früh anzugehen – besonders, wenn ihr in beliebten Hochzeitsregionen wie der Toskana, am Gardasee, auf Sardinien oder an der Amalfiküste heiraten möchtet. 

        Wir empfehlen euch zusätzlich, erst dann die Location verbindlich zu buchen.

        6 | Details für eure Hochzeit festlegen

        Wenn die Formalitäten geklärt sind und eure Location feststeht, könnt ihr euch auf das konzentrieren, worum es eigentlich geht: eure Hochzeit, eure Gäste und all die Momente, die diesen Tag unvergesslich machen.

        Dokumente für die Trauung in Italien

        Für deutsche, österreichische und schweizer Paare

        Paare aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz benötigen diese Dokumente für eine standesamtliche Trauung in Italien:

        1. Ein internationales Ehefähigkeitszeugnis (erhaltet ihr beim Standesamt eurer Gemeinde)
        2. Internationale Geburtsurkunden (erhaltet ihr im Einwohnermeldeamt eures Geburtsortes)
        3. Gültige Reisepässe oder Personalausweise mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens 6 Monaten
        4. Beglaubigte Kopie eurer Personalausweise
        5. Manche Gemeinden verlangen noch eine übersetzte Melderegisterbescheinigung
        6. Falls verwitwet: auch eine internationale Sterbeurkunde

        Für die kirchliche Trauung werden weitere Dokumente benötigt. Diese Infos findet ihr weiter unten in diesem Artikel.

        Für Paare, die bereits verheiratet waren

        Das Trennungsjahr nach einer Scheidung wird in Italien sehr genau genommen. Erst wenn mindestens 300 Tage zwischen der gültigen Scheidung und neuen Heirat liegen, darf man in Italien heiraten.


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        Standesamtlich heiraten in Italien: Ablauf & Behördengänge

        So plant ihr die rechtlichen Schritte

        Wenn ihr in Italien standesamtlich heiraten möchtet, läuft die Vorbereitung im Grunde in zwei Teilen ab: Zuerst stellt ihr eure Dokumente in eurem Heimatland zusammen, anschließend werden sie bei der zuständigen Gemeinde in Italien eingereicht und geprüft.

        1. Dokumente im Heimatland vorbereiten

        Beantragt zuerst alle Unterlagen, die ihr für eure Trauung in Italien benötigt – vor allem das Ehefähigkeitszeugnis und internationale Geburtsurkunden. Je nach Staatsangehörigkeit, Familienstand oder Gemeinde können weitere Nachweise hinzukommen.

        Wichtig: Einige Dokumente sind nur für einen begrenzten Zeitraum gültig. Plant die Beantragung deshalb nicht zu früh, aber auch nicht zu knapp.

        2. Anmeldung beim italienischen Standesamt

        Sobald eure Unterlagen vollständig sind, werden sie bei der Gemeinde eingereicht, in der ihr heiraten möchtet. Das könnt ihr entweder selbst organisieren oder über eine bevollmächtigte Person beziehungsweise euren Weddingplanner vor Ort klären lassen.

        Ob ihr persönlich erscheinen müsst, ob eine Vollmacht möglich ist und welche Fristen gelten, entscheidet die jeweilige Gemeinde.

        Einige größere Gemeinden bieten eine fremdsprachige Info-Hotline an, unter der auch deutschsprachige Mitarbeiter zu den Modalitäten der Eheschließungen befragt werden können.

        → Die Telefonnummern findet ihr auf der Internetseite der jeweiligen Gemeinde

        Städte und Gemeinden in Italien findet ihr in der Regel unter www.comune.Ort.it – also zum Beispiel: Rom unter www.comune.roma.it, Mailand unter www.comune.milano.it, Neapel unter www.comune.napoli.it.

        3. Termin bestätigen und Originale mitbringen

        Nach der Prüfung eurer Unterlagen bestätigt das italienische Standesamt euren Trautermin. Zur Trauung bringt ihr in der Regel die Originaldokumente mit.

        Plant besonders bei beliebten Orten wie Rom, Florenz, Venedig, dem Gardasee oder der Toskana genügend Vorlauf ein, denn schöne Termine und besondere Trauorte sind oft früh vergeben.

        4. Internationale Heiratsurkunde direkt mitbestellen

        Damit ihr nach der Hochzeit nicht lange auf eure Unterlagen warten müsst, fragt am besten schon bei der Anmeldung nach einer internationalen Heiratsurkunde. Diese könnt ihr später für eure Unterlagen oder eine mögliche Nachbeurkundung im Heimatland verwenden.

        Auch Namensführung und mögliche Erklärungen nach der Hochzeit solltet ihr anschließend mit eurem Heimatstandesamt klären. Bei einer Eheschließung in Italien behalten die Ehegatten nach deutschem Hinweis zunächst ihren Namen; eine gewünschte Namensänderung muss für den deutschen Rechtsbereich gegebenenfalls gesondert erklärt werden.

        Heiraten in Italien

        Foto: Ladies and Lord

        Häufige Fragen zur standesamtlichen Trauung in Italien

        Braucht ihr einen Dolmetscher?

        Wenn ihr oder eure Trauzeugen kein Italienisch verstehen, kann ein Dolmetscher erforderlich sein. Klärt das unbedingt vorab mit der Gemeinde, damit die Trauung am Hochzeitstag reibungslos stattfinden kann.

        Braucht ihr Trauzeugen?

        Ja, bei einer standesamtlichen Trauung in Italien sind in der Regel zwei Trauzeugen vorgesehen. Das italienische Zivilrecht beschreibt die Eheschließung vor dem Standesbeamten in Anwesenheit von zwei Trauzeugen.

        Was kostet eine standesamtliche Trauung in Italien?

        Die Kosten unterscheiden sich je nach Gemeinde, Trauort, Wochentag und gewünschter Location. Eine Trauung im Rathaus ist meist günstiger als eine Zeremonie in einer historischen Villa, einem Palazzo oder an einem besonderen Außenstandesamt. Fragt die Gebühren deshalb direkt bei eurer Wunschgemeinde an.

        Wie viel Vorlauf solltet ihr einplanen?

        Plant mindestens einige Monate Vorlauf ein – bei beliebten Regionen oder besonderen Locations lieber deutlich mehr. Die Dokumente selbst solltet ihr jedoch so timen, dass sie zum Zeitpunkt der Trauung noch gültig sind.

        Um euren Termin zu sichern, könnt ihr diesen sogar bereits 2 Jahre vor der Trauung beim Standesamt anmelden. Da das Ehefähigkeitszeugnis und die Geburtsauszüge sind nur maximal 6 Monate gültig und werden nachgereicht (auch in Form von Fotokopien via Fax oder Scan via E-Mail).

        Wie lange solltet ihr vor der Hochzeit vor Ort sein?

        Reist nicht erst am Hochzeitstag an. Je nach Gemeinde kann vor der Trauung noch ein persönlicher Termin nötig sein, um Unterlagen zu prüfen oder Erklärungen zu unterschreiben. Plant deshalb am besten mindestens ein bis zwei Tage Puffer vor Ort ein.

        Unterstützung bei Behördengängen & Planung

        Gerade bei einer Hochzeit im Ausland ist es Gold wert, jemanden an eurer Seite zu haben, der die Abläufe vor Ort kennt. In unserem Book of Love findet ihr deshalb ausgewählte
        → Weddingplanner-Empfehlungen für eure Hochzeit in Italien.

        Sie unterstützen euch nicht nur bei der Suche nach besonderen Locations und passenden Dienstleistern, sondern kennen auch die wichtigsten Behördengänge, Fristen und Ansprechpartner. So wird die Planung für euch deutlich entspannter – und ihr könnt euch viel mehr auf das freuen, worum es eigentlich geht: eure Hochzeit in Italien.


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        Katholisch heiraten in Italien: Tipps & Dokumente

        Schritt für Schritt zur kirchlichen Trauung

        1 | So erhaltet ihr die Zusage für die kirchliche Trauung

        Die Gemeinden in Italien sind fast ausschließlich katholisch und fast alle Kirchen sind daher katholisch geweiht. Wichtige Voraussetzung für eine kirchliche Heirat in Italien ist der Nachweis, dass man zu den „aktiven“ katholischen Gläubigen gehört, also regelmäßig die Messe besucht.

        Oft fragt die Curia auch nach der religiösen Begründung, warum das Brautpaar sich für eine Heirat in Italien entschieden hat. Von Fall zu Fall entscheidet entweder die 'Curia' oder der verantwortliche 'Sacerdote' über die Möglichkeit einer Zusage.


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        Allerdings gibt es keine ökumenischen Gottesdienste, es können nur zwei Katholiken katholisch getraut werden. Alternativ eine protestantische Trauung, wenn zumindest einer der beiden Brautleute evangelisch lutherisch ist.

        Kirchliche Hochzeit Italien

        Foto: Ladies and Lord – Claudia Magas

        2 | Dokumente für die kirchliche Hochzeit in Italien

        Möchtet ihr in der katholischen Kirche heiraten, benötigt ihr zusätzlich zu den oben genannten Dokumenten der standesamtlichen Hohczeit den Nachweis über die Taufe und Kommunionen sowie die Firmung.


        Zusätzlich müsst ihr belegen, dass ihr an einem Ehevorbereitungskurs in der Heimatpfarrei teilgenommen habt. In der Regel wird ein Überweisungsbrief der Heimatgemeinde ausgestellt. 

        Checkliste für alle Dokumente:

        1. Ein internationales Ehefähigkeitszeugnis (erhaltet ihr beim Standesamt eurer Gemeinde)
        2. Internationale Geburtsurkunden (erhaltet ihr im Einwohnermeldeamt eures Geburtsortes)
        3. Gültige Reisepässe oder Personalausweise mit einer Gültigkeitsdauer von mindestens 6 Monaten
        4. Beglaubigte Kopie eurer Personalausweise
        5. Manche Gemeinden verlangen noch eine übersetzte Melderegisterbescheinigung
        6. Falls verwitwet: auch eine internationale Sterbeurkunde
        7. Tauf- und Firmungsnachweis
        8. „Überweisung“ ins Ausland (lettera dismae) – Schriftliches Einverständnis der Heimatgemeinde

        Alternativ könnt ihr auch euren Pfarrer aus eurer Heimatpfarrei mitnehmen. Hier könnt ihr euch eine traumhafte kirchliche Hochzeit eines deutschen Paares in Apulien ansehen:

        → Traumhaftes Hochzeitswochenende in Apulien

        3 | So wird die Trauung in der Kirche angemeldet

        Mit diesen Dokumenten kann ein Ausland-Weddingplanner eine Vorabklärung in der gewünschten Kirche vornehmen, ein persönlicher Besuch vor der Eheschließung wird aber von den meisten italienischen Pfarrern gern gesehen.

        Die Trauung kann dann entweder mit Übersetzer in Italienisch von dem für die Kirche jeweils zuständigen Pfarrer abgehalten werden. Inzwischen gibt es jedoch auch einige deutsch-sprachige Pfarrer in Italien, die gerne deutsche Paare trauen.

        4 | So lasst ihr eure Hochzeit in Italien in Deutschland eintragen

        Das Trau-Dokument bekommt ihr nach der Hochzeitentweder gleich ausgehändigt oder aber die italienische Gemeinde schickt dieses auf dem Postweg in die deutsche Heimatgemeinde.

        Die in Italien vollzogene Trauung ist in Deutschland vollständig anerkannt. Deshalb reicht ihr diese Dokumente auch bei eurer Gemeinde ein, um eure Heiratsurkunde ausgehändigt zu bekommen.


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        Was kostet eine Hochzeit in Italien

        die besten Geheimtipps

        Die Kosten für eine Hochzeit in Italien hängen natürlich davon ab, wie ihr feiern möchtet. Viele Kostenpositionen sind aber mit einer Hochzeit in Deutschland, Österreich oder der Schweiz vergleichbar – zum Beispiel Catering, Floristik, Musik oder Fotografie.

        Die Kosten für eure Hochzeitslocation in Italien

        Die Location ist meist einer der größten Budgetposten. Je nach Region, Lage, Ausstattung und Exklusivität könnt ihr mit sehr unterschiedlichen Preisen rechnen: Rustikale Agriturismi oder kleinere Landgüter starten teilweise ab etwa 3.000 Euro, manchmal bereits inklusive Übernachtungsmöglichkeiten für einige Gäste. Exklusive Villen, Weingüter oder historische Anwesen können für 2–3 Tage ab etwa 10.000 Euro kosten – bei besonders gefragten Locations, großen Anlagen oder exklusiver Nutzung auch deutlich mehr.

        Gerade beliebte Regionen wie die Toskana, der Gardasee, die Amalfiküste oder Sardinien können preislich stark variieren. Achtet deshalb nicht nur auf die reine Locationmiete, sondern immer darauf, was enthalten ist: Übernachtungen, Mobiliar, Reinigung, Nutzung der Außenbereiche, Plan B bei Regen, Sperrstunden oder Exklusivität der Anlage.

        Die Kosten für Catering, Getränke & Service

        Auch beim Catering liegen die Preise oft in einem ähnlichen Rahmen wie in eurem Heimatland. Je nach Menü, Service, Getränken, Region und Anspruch könnt ihr grob mit 120 bis 300 Euro pro Person rechnen.

        Für 50 Gäste können allein für Essen, Getränke und Service also schnell 6.000 bis 15.000 Euro entstehen. Regionale Menüs mit italienischen Spezialitäten, saisonalen Zutaten, Pasta, Antipasti, Olivenöl, Pecorino oder Wein aus der Region passen nicht nur perfekt zur Stimmung, sondern sind oft stimmiger als ein sehr aufwendig internationales Menü.

        So variieren die Preise nach Saison und Wochentag

        Besonders beliebt sind Hochzeiten in Italien von Mai bis Oktober – vor allem Wochenenden rund um Feiertage und Brückentage. In dieser Zeit sind viele Locations früh ausgebucht, und die Preise können je nach Region und Anbieter spürbar höher liegen.

        Wer flexibler ist, findet im April, im September oder unter der Woche oft nicht nur bessere Verfügbarkeiten, sondern auch günstigere Konditionen. Für Elopements, kleine Hochzeiten oder Feiern mit wenigen Gästen können Termine unter der Woche deshalb ein echter Geheimtipp sein.

        Unser Tipp für euer Budget

        Legt am Anfang fest, was euch wirklich wichtig ist: Location, Essen, Gästezahl, Musik, Fotografie, Styling, Dekoration oder ein ganzes Hochzeitswochenende. So könnt ihr euer Budget bewusst verteilen und dort investieren, wo es für euch den größten Unterschied macht.

        Hochzeitslocations in Italien:
        So findet ihr den schönsten Ort für eure Feier

        die besten Geheimtipps

        In Italien habt ihr für eure Hochzeit die schönste Qual der Wahl: historische Villen, romantische Weingüter, alte Palazzi, Schlösser, Masserien, kleine Borgos oder eine Feier direkt am Meer – hier findet ihr für fast jeden Hochzeitsstil die passende Location.

        Welche Hochzeitslocation in Italien am besten zu euch passt, hängt vor allem davon ab, wie ihr feiern möchtet: elegant und festlich, entspannt mit euren Gästen über ein ganzes Wochenende, romantisch im kleinen Kreis oder sommerlich leicht mit Blick aufs Wasser.

        Damit ihr einen ersten Überblick bekommt, haben wir euch in unserem Italien-Location-Guide die schönsten Hochzeitslocations in Italien, passende Regionen und hilfreiche Tipps für eure Suche zusammengestellt:

        → Zum Location-Guide: Die schönsten Hochzeitslocations in Italien


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        Heiraten in Italien Tipps

        Foto: Ladies and Lord – Claudia Magas

        Wie wird traditionell in Italien geheiratet?

        entdeckt wundervolle traditionen

        In Italien heiratet man pompös, so wie es dem Wesen des Italieners entspricht. Kleider werden neu gekauft und keinesfalls darf am Essen gespart werden.

        Zauberhafte italienische Hochzeitsbräuche

        Am Hochzeitstag sollte die Braut nach alter Tradition auf keinen Fall Schmuck, insbesondere Goldschmuck, tragen, bevor die Zeremonie vorbei ist. Das würde Unglück bringen.

        Im Süden wirbt der Bräutigam mit einem Holzklotz um die Hand der Braut. Unter ihrem Fenster gibt er seiner Liebsten ein Ständchen. Den Holzklotz legt er danach vor die Tür. Er steht stellvertretend für den sprichwörtlich gemeinten „Wink mit dem Zaunpfahl“. Wenn sie den Antrag annimmt, holt sie den Holzklotz ins Haus. Lehnt sie ihn ab, tritt sie ihn von der Tür weg.

        Hochzeitslocation Freien

        Foto: Ladies and Lord – Claudia Magas

        Schon lange vor der Hochzeit bringt man in Italien die Geschenke bei den Familien von Braut und Bräutigam vorbei. Dort wird man ganz herzlich mit Sekt, Knabbereien und Süßem empfangen und erhält beim Gehen eine „Bomboniera“, ein kleines Andenken, wie zum Beispiel ein kleines Säckchen, Püppchen oder einen Bilderrahmen. Meist sind diese kleinen Gastgeschenke selbst hergestellt. Bei der Hochzeit selbst wird die Bomboniera mit Hochzeitsmandeln gefüllt.

        Mittlerweile sind sie ja auch bei uns nicht mehr bei der Hochzeit wegzudenken. Sie sind das Symbol für das Bittere und Süße des Lebens, das die Paare erwartet. In Sardinien muss das bereits vermählte Paar am Hochzeitstag im Haus der Braut gemeinsam einen Teller Suppe auslöffeln und danach Honig essen. Dies ist ein Symbol für kommende süße Stunden und erhofften Reichtum.



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