Passform Anzug: 10 Outfit-Regeln für einen perfekten Sitz


Hochzeitsanzug Blau

Blauer Hochzeitsanzug mit eingestickten Initialen | Foto: Hochzeitslicht

Hochzeitsanzug des Bräutigams:

5 Facts für die perfekte Passform des Anzuges

So  passt er wie angegossen

Im Vordergrund steht immer die Wohlfühlkomponente. Entscheidet euch deshalb immer für ein Outfit, in dem ihr euch auch wohlfühlen könnt, denn auf kleinen Fall solltet ihr euch verkleidet fühlen.

Habt ihr einen Anzug gefunden, der euch richtig gut gefällt, solltet ihr auf die folgenden Punkte achten, damit er auch wie angegossen an euch sitzt:

1 | Die perfekte Passform für den Hochzeitsanzug des Bräutigams

Euer Anzug muss wie eine zweite Haut sitzen. Ist er zu groß wird er formlos an euch herunterhängen, ist er zu eng wird er unschöne Falten werfen und eure Beweglichkeit beeinträchtigen. 

2 | Die passende Hose 

Eure Hose sollte wie angegossen sitzen. Vor allem am Gesäß sollte sie zwar straff anliegen, aber nicht zu eng sein. Ihr wollt ja nicht, dass die Hose beim Hinsetzen einreißt.

Die Hosenlänge sollte an der Ferse über den oberen Schuhrand hinausreichen, am besten am Schuhrand abschließen. Vorne ist die Länge dann perfekt, wenn die Hose mit einem leichten Knick fällt.

3 | Die perfekte Sakkolänge

Neben der Hose ist das Sakko die Hauptkomponente für die perfekte Passform. Dazu erzählen wir euch unten mehr.

4 | Die richtige Westenlänge

Damit die Hochzeitsweste auch richtig an eurem Oberkörper sitzt, sollte sie weder zu lang noch zu kurz sein. Zudem solltet ihr auch alle Knöpfe problemlos schließen können, ohne dass die Weste zu eng wird. Denn gegen Abend wollt ihr sicherlich mal euer Sakko ausziehen und dann sieht eine offene oder zu enge Weste unschön aus.

5 | Der Hemdkragen

Optimal ist es, wenn der Hemdkragen zu den Gesichtskonturen des Trägers passt. Worauf ihr außerdem bei eurem Hochzeitshemd achten müsst, erklären wir euch hier:
→ Hochzeitshemd: 5 Tipps für den Kauf, damit es optimal sitzt

Hochzeitsanzug auswählen:

Das Sakko formt eure Silhouette: Do's and Dont's

So  sitzt er wie angegossen

Das Sakko gehört zu den Hauptbestandteilen des Hochzeitsanzuges des Bräutigams. Deshalb ist es auch so wichtig, dass es perfekt sitzt.

Aber nicht jeder hat die gleiche Figur. Deshalb haben wir euch zu den verschiedensten Figurtypen die Do's und Dont's bei der Sakko-Wahl herausgesucht:

Die richtige Länge des Sakkos

Die Länge des Sakkos hängt von der Körpergröße und der Statur des Trägers ab. Danach richtet sich auch die Knopfanzahl.

Die Form des Jacketts kann die Wirkung eures Körperbaus verändern. Deshalb ist nicht jeder Schnitt für jede Figur geeignet. Und auch die Details, wie die Form des Revers und die Anzahl der Knöpfe sind Faktoren, die sich vorteilhaft oder unvorteilhaft auf eure Figur auswirken.

Deshalb sehen wir uns einmal die verschiedenen Optionen beim Sakko an.

Die perfekte Sakkoform für große Männer

  • Bei großen Männern sollte das Sakko nicht zu kurz sein, es sollte das Gesäß bedecken.
  • Große Muster fallen stärker auf. 

Die perfekte Sakkoform für kleine Männer

  • Bei kleinen Männern sollte das Sakko nicht zu lang sein, damit die Beine optisch nicht zu kurz wirken. 
  • Auf keinen Fall ein doppelreihiges Sakko wählen. Dies kann bei kleinen Männern sehr gedrungen wirken kann, ist hier ist ein Zweiknopf-Sakko empfehlenswert. 
  • Keine aufgesetzten taschen wählen, da sie zu wuchtig wirken könnten.

Was tun bei kleinem Bauchansatz?

  • Die Weste sieht immer sehr elegant aus und kaschiert zusätzlich einen möglichen Bauchansatz.
  • Keine Hosenträger tragen.
  • Schräge Sakkotaschen verstärken den Eindruck der Taillierung.
  • Keine Aufgesetztn Taschen verwenden.

Was tun bei breitem Oberkörper

  • Bei einem breiten Kreuz und kräftigen Oberarmen verstärkt das Schulterpolster die breite Optik. Deshalb sollte hier eine softe Verarbeitung der Schulterpartie gewählt werden. So passt sich das Sakko dem natürlichen Verlauf der Schulter an ohne sie zu verbreitern.
  • Das steigende Revers macht optisch eine breitere Brust- und Schulterpartie. Deshalb sollte man hier auf ein fallendes oder auf ein schmaleres steigendes Revers  setzen. Aber Achtung: Es darf auch nicht zu schmal sein, da es bei breiten Schultern sonst untergeht.

Bei breiten Hüften oder einem ausgeprägten Gesäß müsst ihr beachten:

  • Damit das Gesäß oder breite Hüften nicht optisch verstärkt werden, sollte man am besten gerade Taschenformen wählen.
  • Bei einem ausgeprägten Gesäß empfehlen wir die Seitenschlitze statt eines Mittelschlitzes im Sakko an. Beim Mittelschlitz besteht die Gefahr, dass er hinten aufspringt.

Die Details bestimmten den Look

Leicht schräge Taschen betonen die Taille – perfekt für den schlanken Herrn. Ist das eine Option für eure Hochzeit? Warum nicht! Perfekt ist, was euch gefällt.

Hochzeitsanzug Schwarz Fliege

Hochzeitsanzug Smoking in Schwarz | Foto: Melanie Nedelko

Bräutigam Hochzeitsanzug

Details zum Hochzeitsanzug vom Bräutigam | Foto: Stefan Kuhn

Hochzeitsanzug Beige

Hochzeitsanzug für Bräutigam in Beige | Foto: Karina Papadopoulos

Hochzeitsanzug des Bräutigams:

Die passenden Accessoires für den Anzug

so wird euer look komplett

Um euren Hochzeitslook jetzt noch abzurunden, habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Accessoires. Auch hier gibt es ein paar Tipps und Tricks, wie ihr die passenden Accessoires auswählt und worauf ihr unbedingt achten solltet:

Alle Tipps dazu findet ihr in diesem Artikel: 


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