Der Smoking Anzug: Diese 5 Details machen ihn so besonders

Der Smoking Anzug ist zu allen festlichen Anlässen immer eine gute Wahl – ob klassischer oder moderner Stil – er passt sich jeder festlichen Gelegenheit bestens an.

Wir verraten euch, worauf ihr beim Kauf eines Smokings achten müsst, was ihn ausmacht und wo er sich von einem festlichen Anzug unterscheidet.

Smoking Hochzeit Schwarz

Smoking zur Hochzeit in Schwarz | Foto: Wilvorst

Black Tie – jetzt ist ein Smoking gefragt

Wenn der Dresscode „Black Tie“ auf der Einladung steht, wird von den männlichen Gästen erwartet, im Smoking zu erscheinen. Die Damen können zwischen einem langen Abendkleid oder einem Cocktailkleid wählen.

Beim Dresscode "Morning Dress" oder "Cutaway" wird zuerst ein Cutaway getragen und am Nachmittag (Sonnenuntergang) je nach Anlass in den Frack oder den Smoking gewechselt.

TIPP

Der große Vorteil des Smokings: Mit ihm kann man bzgl. Etikette nie etwas falsch machen. Denn im Gegensatz zu einem Cut oder einem Frack, kann er grundsätzlich den ganzen Tag getragen werden.

Was ist ein Smoking und wo ist der Unterschied zu einem normalen Anzug?

Das Smoking-Jackett hat vier Mermale, an denen ihr es erkennen könnt:

1 | Die Farbe des Smokings

Das klassische Smoking-Jackett ist schwarz oder mitternachtsblau. Es gibt zwar auch eine weiße oder elfenbeinfarbene Variante (dann ist es das Dinnerjackett) – allerdings wird diese vorrangig in südlichen Ländern, auf Schiffsreisen und bei Anlässen im Freien getragen.

2 | Das Smoking-Jackett

Das markanteste Merkmal eines Smokings ist, dass das Smoking Jackett mit nur einem Knopf geschlossen wird. Wer noch weiter ins Detail gehen möchte, stellt zusätzlich fest, dass die Knöpfe des Smokings immer aus glänzender Steinnuss gefertigt oder mit dem zartglänzenden Seidensatin des Revers bezogen sind.

3 | Das Revers des Smoking-Jacketts

Das zweite unverwechselbare Merkmal eines Smokings ist sein Revers, denn es ist niemals aus dem gleichen Oberstoff des Sakkos gearbeitet. Es wird immer mit einem zartglänzenden Spiegel aus Seide, Rips oder Satin abgesetzt. 

Für die Form des Revers gibt es allerdings zwei unterschiedliche Varianten:

  1. ein schmaler Schalkragen (siehe Bild oben)
  2. ein Revers mit aufsteigender Form (Bild unten, die Naht zwischen Kragen und Revers zeigt nach oben)

4 | Das Detail an den Taschen des Smoking-Sakkos

Die Taschen des Smoking-Sakkos haben keine Patten, sondern sind immer mit einer doppelten Paspel verstärkt. Oft wird diese aus demselben glänzenden Material des Revers hergestellt – das ist allerdings kein Muss.

Smoking Hochzeit Blau

Smoking zur Hochzeit in Blau | Foto: Wilvorst

Die Smokinghose

Die Smokinghose hat keine Taschen und auch keine Gürtelschlaufen. Stattdessen wird sie von innen am Bund angeknöpften schwarzen oder weißen Hosenträgern gehalten, um einen optimalen Sitz zu garantieren.

Der Hosensaum ist glatt und wird oft – um den Oberstoff zu schonen – innen mit einem Stoßband aus stabiler Viskose verstärkt.

Streng genommen hat die korrekte Smokinghose einen einfachen Galon – ein zum Revers passender Streifen, der an der Außenseite der Hosenbeine angebracht wird, um die äußeren Längsnähte zu verdecken. Der Galon verdeckt auch den Eingriff der seitlichen Schubtaschen, die in die Hosennaht versenkt sind, um den Eindruck eines ununterbrochenen Hosenbeins entstehen zu lassen.

Allerdings gibt es heute unzählige Smokinghosen-Varianten ohne Galon.

Das passende Hemd zum Smoking

Zum Smoking trägt man ein weißes oder ecrufarbenes Herrenoberhemd mit traditionellem Kläppchen- oder Umlegekragen. 

Accessoires Smoking

Accessoires für den Smoking Anzug | Foto: Wilvorst

So trägt man einen Smoking Anzug richtig 

Variante 1 | Smoking getragen mit Smoking-Weste

Die Smoking-Weste kann aus dem Oberstoff des Sakkos oder aus feiner Seide bestehen. Dadurch, dass das Revers lang gezogen ist und die Smoking-Weste nicht zu sehen sein soll, hat die Weste einen tiefen Brustausschnitt.

Variante 2 | Smoking getragen mit Kummerbund

Überliefert durch britische Soldaten, die aufgrund der Hitze in Indien ihre Weste unter dem Jackett auszogen und gegen die Bauchbinde der Inder (kamarband) austauschten, entwickelte sich der Trend, eine aus edlen Stoffen hergestellte Leibbinde mit drei bis vier waagerechten Falten beim Abendanzug als Alternative zur Weste zu tragen. 

Seit etwa 1930 setzte sich der Kummerbund zum Smoking auch im übrigen Europa immer mehr durch. So kommt es auch, dass der Kummerbund ausschließlich zum Smoking getragen wird. Nur bei Musikern wird es geduldet, ihn auch zum Frack zu tragen.

Farblich passt der Kummerbund immer zum Smoking-Stoff.

Accessoires Smoking

Optional: Smoking Anzug mit Weste | Foto: Wilvorst

Die passenden Accessoires zum Smoking Anzug

Was trägt man zum Smoking am Hals?

Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. die klassische schwarze Smoking-Fliege – die klassische Ergänzung oder ein von Hand gebundener Querbinder
  2. eine schmale Krawatte: Wer es lässiger mag, trägt zum Smoking eine schlichte schwarze Krawatte

Das Einstecktuch

Das Einstecktuch des Smokings ist dezent und kann entweder an den Farbton des Hemdes oder elegant glänzend an Farbe und Stoff des Revers angepasst werden.

Die passenden Schuhe zum Smoking

Die perfekt zum Smoking passenden Hochzeitsschuhe sind glatte oder strukturierte Lackschuhe in zum Anzugstoff passender Farbe.

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