Winterhochzeit: Deshalb lohnt es sich im Winter zu heiraten

Die meisten Brautpaare möchten gerne im Sommer heiraten. Von April bis Oktober werden die meisten Hochzeiten gefeiert. Dabei haben die Monate November bis März ebenso viel zu bieten. 

Außerdem hat der Winter so viele Vorteile, die ihr auf jeden Fall bei der Planung eures Hochzeitsdatums einbeziehen solltet. Viele Locations müssen im Sommer so viele Hochzeiten absagen, dass sie auf die Idee kamen, besondere Winterarrangements anzubieten. Eine clevere Idee, wie wir finden.

 

Winterhochzeit Deko

Denkt ihr, wenn ihr das Wort Hochzeit hört, auch gleich an Sommer? Klar, denn die meisten Hochzeiten werden von April bis Oktober gefeiert, obwohl die Monate November bis März ebenso viel zu bieten haben. Es ist nur etwas kälter. Schiebt deshalb bei der Planung eures Hochzeitsdatums die kälteren Monate nicht ganz so weit weg. Es gibt einige Vorteile, die ihr auf jeden Fall in eure Planung mit einbeziehen solltet. Nicht zuletzt die Tatsache, dass Locations einen Großteil des Hochzeitsbudgets bestimmen und im Sommer unzählige Hochzeitsbuchungen abgesagt werden müssen, während die Säle in den Wintermonaten längst nicht durchgehend gebucht sind, hat viele dazu bewogen, interessante Winterarrangements anzubieten, was für euch eine wirklich lohnende Überlegung ist.

 

Bessere Terminverfügbarkeit und einfachere Planung

Begehrte Hochzeitslocations mit vielen Festsälen werden oft von mehreren Brautpaaren für den selben Tag gebucht. In den Wintermonaten ist es jedoch unwahrscheinlicher, dass sich gleich zwei Paare denselben Termin für ihre Hochzeit ausgesucht haben.

So habt ihr viel mehr Exklusivität für euer Fest und die volle Aufmerksamkeit des Eventteams. Auch bei der Buchung von Fotografen, freien Theologen, Musikern, Tortenkünstlern und sonstigen Dienstleistern sind kurzfristig noch Termine frei, was im Sommer oft undenkbar ist. Das macht eure Planung wesentlich einfacher. Auch Spontanhochzeiten sind dadurch unkomplizierter zu planen.

 

Vielfältigeres Raumangebot

Wenn eine Location nicht komplett ausgebucht ist, habt ihr zusätzlich die Möglichkeit, aus den Raumangeboten frei zu wählen, und müsst selten damit leben, dass euer Favorit nicht mehr verfügbar ist. Auch in Hinsicht darauf, dass man im Winter nicht immer problemlos das Portraitshooting draußen stattfinden lassen kann, ist eine freie Raumverfügbarkeit von Vorteil.

 

Clever sparen & exclusiver feiern

Vor allem preislich könnt ihr viele Vorteile genießen. Wenn sich Dienstleister vor Anfragen nicht retten können, gibt es keinen Grund für ein Entgegenkommen. Etwa 10 % könnt ihr deshalb sparen, wenn ihr eine Hochzeit in der Wintersaison in Betracht zieht. Dies zahlt sich entweder in barer Münze oder in einem Leistungs-Update aus.

Eine andere Möglichkeit des Entgegenkommens ist der Erlass der Raummiete. Dieser Verhandlungsspielraum ist in Sommermonaten undenkbar.

 

Winterhochzeit im Landhaus Platte von Schneiders Family Business

Feiertage – nicht immer eine gute Idee

Bei einer Winterhochzeit gilt es nur eines zu beachten: Meidet Weihnachten und Silvester, denn an diesen Tagen sind die Honorare der Dienstleister verständlicherweise in der Regel doppelt so hoch. Allerdings habt ihr zu dieser Zeit meistens eine bereits zauberhaft dekorierte Location, die einen wiederum in wundervolle Stimmung versetzt.

Solltet ihr kurzfristig planen, ist es wichtig, im Vorfeld zu klären, ob eure Liebsten überhaupt noch Termine frei haben. Bei euren Gästen könnte der übliche Fest- und Weihnachtsfeier-Marathon in der Vorweihnachtszeit zu Terminproblemen führen und zusätzlich Stress bereiten.

Unsere Empfehlung ist deshalb grundsätzlich, eine Hochzeit in den ersten Monaten des Jahres vorzuziehen, weil man dann nicht in Konkurrenz mit anderen Festen tritt und – das ist der wichtigere Grund – die Schneewahrscheinlichkeit ab Januar fortwährend steigt. Denn was könnte stimmungsvoller sein als Hochzeitsbilder mit Schneeflocken?

 

Keine Angst vor kalten Füßen

Oft hören wir, dass Brautpaare oder Gäste Sorge haben, nur schwer die passende Garderobe für eine Winterhochzeit zu finden. Gerade zu Weihnachten und Silvester sind jedoch die Läden mit toller Festgarderobe gefüllt. Auch beim Brautoutfit kann man mittlerweile problemlos fündig werden, denn da inzwischen auch viele Modehersteller das Thema entdeckt haben, gibt es tolle Brautkleider und Accessoires, die speziell für Winterhochzeiten gestaltet werden.

Und auch wenn ihr euch in ein schulterfreies Kleid verliebt habt, müsst ihr nicht auf die typische Pelzstola zurückgreifen. Selbst eine weiße Wolldecke, als Stola getragen, kann euch bei den Glückwünschen vor der Kirche wärmen. Oder wie wäre es mit einem schönen beigen oder weißen Strick-Poncho mit Rollkragen?

 

Winterhochzeit im Landhaus Platte von Schneiders Family Business

Stimmungsvoller feiern

Im Winter ist es abends früher dunkel, was eine atemberaubende Atmosphäre schafft. Dadurch wird der Empfang am Kaminfeuer wunderbar herzlich und der Kerzenschein der Tischdekoration viel stimmungsvoller wahrgenommen. Auch ein Feuerwerk muss nicht spät nachts durchgeführt werden, sondern kann ein toller Programmpunkt sein, während der Service das Dessertbuffet aufbaut.

 

Fotos: Schneider’s Family Business


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