Hochzeitsfotograf: 13 Tipps, garantiert den besten für euch zu finden

Euer Hochzeitsfotograf fängt all die Momente und Details eurer Hochzeit für die Ewigkeit ein, damit ihr diese immer wieder ansehen und euch daran erfreuen könnt. Deshalb ist es so wichtig, den für euch perfekten und richtig guten Fotografen zu engagieren, bei dem ihr sicher sein könnt, genau diese Erinnerung zu erhalten.

Hier findet ihr deshalb von der Beurteilung der Website über das Kennenlerngespräch bis zum Testshooting oder Verlobungsshooting alle Profi-Tipps, die euch helfen, für euch den besten Hochzeitsfotografen zu finden.

Profi-Tipps: Interview mit Melanie Meissner

Um euch umfangreiche Tipps zusammenzustellen, haben wir Hochzeitsfotografin Melanie Meissner von Hochzeitslicht interviewt, denn von ihr haben wir bereits so viele Reportagen in unserem Magazin veröffentlicht, dass wir genau wissen, welche große Profession sie auszeichnet.

Umso mehr freut es uns, dass Melanie euch zusätzlich anhand vieler Beispiel-Fotos ganz einfach erklärt, worauf ihr bei der Betrachtung von Hochzeitsfotos achten müsst, um die üblichen Probleme zu vermeiden.

Hochzeitsfotograf

Hochzeitsfotografin Melanie Meissner | Foto: Hochzeitslicht

Vorab ein paar Gedanken:

Warum sind gute Hochzeitsfotos so wichtig?

Heute gibt es so viele Hochzeitsfotografen, dass es eine richtig schwierige Entscheidung ist, den richtigen Fotografen für seine Hochzeit zu finden. 

Denn eine Kamera in die Hand nehmen und sich Fotograf nennen kann jeder. Darüber hinaus bedarf die Tätigkeit als Hochzeitsfotograf vielfältiger Aufgaben und einer großen Portion an Erfahrung.

Schlechte Hochzeitsfotos sind jedoch nicht zu retten. Man kann zwar versuchen, mit zusätzlicher Bearbeitung des Rohmaterials oder aufwendigen Retuschen das ein oder andere Foto zu verbessern. Aber wenn die Stimmung und Foto-Basics nicht passen oder die Aufnahmen unscharf sind, gibt es keine Möglichkeit, gute Fotos zu erhalten.

Und weil man besondere Momente und noch weniger den Hochzeitstag nicht einfach wiederholen kann, wird einmal mehr klar, wie wichtig es ist, jemanden zu finden, der ein echter Profi auf seinem Gebiet ist.

  • Aber worauf müsst ihr bei der Suche achten?
  • Wie könnt ihr herausfinden, ob ihr euch sicher sein könnt, dass der Fotograf eure Hochzeit so dokumentiert, wie ihr es euch vorstellt?
  • Wie wisst ihr, dass von eurem gesamten Tag berührende Stimmungsfotos entstehen und nicht nur einzelne Portraitaufnahmen?
  • Nur mit diesen Informationen findet ihr heraus, ob der Hochzeitsfotograf, den ihr euch ausgesucht habt, auch wirklich sein Honorar wert ist.
  • Und wie findet ihr jemanden, der euch auf euren Hochzeitsfotos entspannt strahlen lässt, statt lediglich steife Posen aufzunehmen?

Am Ende dieses Beitrages angekommen habt ihr alle Informationen erhalten, mit denen ihr garantiert die richtige Entscheidung für euren Hochzeitsfotografen trefft.

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Hochzeitsfoto: Kuss vom Brautpaar | Foto: Hochzeitslicht

Worin liegt der Unterschied zwischen einem normalen Fotografen und einem Hochzeitsfotografen?

Ein Hochzeitsfotograf kennt durch seine Erfahrung aus unzähligen Hochzeiten exakt den Ablauf und weiß, wann er wo sein muss, um alle Momente und Details einzufangen, ganz besonders die speziellen Momente, die nicht nochmal geschehen. Denn man hat den ganzen Tag über eine umfangreiche Shootingliste abzuarbeiten, um vom Brautohrring bis zum Vater-Tochter-Tanz die Erinnerung daran über Generationen hinweg zu erhalten – und das oft in Sekundenschnelle.

Ebenso ist der Blickwinkel und die Art der Fotografie wesentlich näher und emotionaler, als beispielsweise bei Produkt- oder Werbefotografen. Ein einfühlsamer Hocheitsfotograf weiß die persönliche Liebesgeschichte vom Hochzeitstag zu erzählen, und kann so auch die Persönlichkeit des Paares ganz anders darstellen.

Bei der Hochzeitsfotografie geht es auch um die Gäste. Deshalb ist es wichtig, auch alle Personen zu erkennen, die dem Brautpaar besonders nahestehen, denn nur so kann man bei den Momentaufnahmen möglichst viele Emotionen immer wieder zum Leben erwecken.

Hier ein paar Beispiele aus einer Hochzeitsreportage, die wir fotografiert haben:

Hochzeitsfoto
Hochzeitsreportage
Hochzeitsfoto Bräutigam Großeltern

Für die Ewigkeit eingefangen: Besondere Momente mit Gästen| Fotos: Hochzeitslicht

Und welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Hochzeitsfotografen?

Für Brautpaare sind in der Regel diese zwei Punkte besonders wichtig:

Jeder Fotograf hat seinen eigenen, unverkennbaren Stil

Jeder Hochzeitsfotograf hat seinen eigenen Stil – beim Fotografieren und beim Bearbeiten seiner Hochzeitsbilder. Beides ist von anderen Fotografen nahzu nicht nachzuahmen, weshalb ihr wissen müsst, dass es schwierig wird, wenn ihr einen Hochzeitsfotografen bittet, genauso zu arbeiten wie ein anderer Hochzeitsfotograf, dessen Bilder euch gefallen, aber ihn nicht buchen könnt.

Deshalb ist es wichtig, sich in genau den Bildstil zu verlieben, den euch euer Hochzeitsfotograf auf der Website oder bei der Besprechung zeigt.

Preis und Leistung eines Hochzeitsfotografen

Preislich staffelt sich darüber hinaus das Honorar eines Hochzeitsfotografen auch nach seinem Erfahrungsschatz. Wichtig ist allerdings, die Leistungen genau zu vergleichen. Dabei muss man wissen, dass es ein paar versteckte Leistungen gibt, die man nicht auf den ersten Blick entdecken kann. 

Eine versteckte Leistung ist beispielsweise, dass ein guter Hochzeitsfotograf ausschließlich bearbeitete Bilder mit guter Aufnahmequalität herausgibt. Macht er das nicht, spart er sich lange Bearbeitungszeit. Das Problem wird jedoch erst später sichtbar. Denn wenn die Bilder unbearbeitet sind oder gar direkt aus der Kamera kommen, schwanken die Farblichkeit und die Helligkeit sehr stark und es lässt sich kein harmonisch aussehendes Album gestalten.

Zur Bewertung der gelieferten Bildanzahl ist wichtig zu wissen, ob der Fotograf alle Aufnahmen herausgibt oder nur jene, die absolut top sind. Hier gibt es unterschiedliche Ansätze, denn der eine liefert alle Fotos, die während des Tages entstanden sind, der andere liefert ausschließlich seine optimale Zusammenfassung des Tages. Deshalb ist es wichtig nachzufragen, wie dies von eurem ausgewählten Fotograf gehandhabt wird.

Hochzeitsfotograf

Foto: Hochzeitsfotografin Melanie Meissner

Kann man bereits an der Website erkennen, wie gut ein Hochzeitsfotograf ist?

Auf seiner Website oder dem Instagram-Account stellt jeder Fotograf seine beste Arbeit vor. Deshalb sind dies gute Möglichkeiten, seinen Qualitätsanspruch zu begutachten.

Brautpaare werden jedoch zuerst sekundenschnell entscheiden, ob ihnen der Stil der Bilder und der Website gefällt. Das ist auch völlig ok.

Allerdings ist es im zweiten Schritt wichtig, einmal genau hinzusehen und euch zu fragen, warum die Bilder gefallen oder warum nicht.

So beurteilt ihr die Fotos des Hochzeitsfotografen objektiv

Bilder lösen in uns emotionale Reaktionen aus. Deshalb ist es wichtig, ein zweites Mal hinzuschauen, wenn ihr herausfinden möchtet, ob der Fotograf euch die Bilder liefern wird, die ihr euch wünscht.

Fragt ihr euch dabei beispielsweise: Gefällt mir das Brautpaar, das Kleid oder ist es tatsächlich die Bildsprache des Fotografen? So tappt ihr nicht in die Falle, die gezeigte Hochzeit anstelle der Bilder zu bewerten.

Braut Ohrringe

Braut beim getting ready | Foto: hochzeitslicht

An welchen Details erkennt man gute Hochzeitsbilder – ohne Foto-Profi zu sein?

Wenn man weiß, worauf man schauen muss, ist es selbst für Laien gar nicht schwer, gute von schlechten Hochzeitsfotos zu unterscheiden. 

An den folgenden 5 Punkten könnt ihr dies ganz schnell erkennen:

1 | Was machen stimmungsvolle Bilder aus?

Der Fokus auf dem richtigen Bildinhalt und die umgebende Unschärfe machen auch solche Bilder emotional, die lediglich Gegenstände zeigen. Bei der Fotografie von Menschen ist es beispielsweise die Art, mit der sie kommunizieren oder ein Gesichtsausdruck, der eine ganze Geschichte erzählt.

Hier ein paar Beispiele, mit denen ihr das direkt versteht:

Hochzeitsfotograf beurteilen

Stimmungsvoll & scharf

Die Brillanten sind klar zu erkennen und der unscharfe Hintergrund erzeugt die Stimmung.

Hochzeitsfotograf Detailbild

Fokus-Element ist scharf

Um dieses Detail in den Vordergrund zu stellen, wird der Hintergrund unscharf gewählt.

Hochzeitsfotograf Trauung

Pure Freude als Erinnerung

Ein Hochzeitsfotograf kennt den Ablauf der Trauung genau und weiß, wie er die beste Perspektive für die stimmungsvollen Schnappschüsse findet.

persönliche Fürbitten

Tiefe Emotion, die Bände spricht

Klickt einmal auf das Bild oben. So seht ihr, dass trotz der schwierigen Aufnahmesituation in der Kirche die Emotion durch die kleine Träne der Braut optimal eingefangen ist.


2 | Muss ein Bild wirklich immer scharf sein?

Natürlich kann auch ein unscharfes Bild Emotion zeigen. Dennoch ist es fachlich einfach kein gutes Bild, solange kein künstlerischer Aspekt die Unschärfe argumentiert. Und dies ist bei Hochzeiten eher selten gefragt.

Passiert es manchmal, ein unscharfes Bild aufzunehmen? 

Ja, natürlich. Man muss dann aber als Hochzeitsfotograf eine zweite Aufnahme machen, soweit möglich, und das unscharfe Bild aussortieren. Nur wenn es eine unwiderrufliche Situation darstellt, die dem Brautpaar viel bedeutet, lassen wir solche Bilder in der Galerie.

Was muss denn bei einem Bild unbedingt scharf zu erkennen sein?

Wenn man beispielsweise ein Gastgeschenk fotografiert, muss das Objekt klar und scharf zu erkennen sein. Der Hintergrund darf ruhig stimmungsvoll verschwommen sein. Bei Portraits sollten die Augen oder das Auge im Vordergrund schärfer sein als der Rest des Bildes.

Scharfe Momentaufnahme: Der Auszug nach der Trauung

Die Königsdisziplin der Hochzeitsfotografen ist es, Bewegtbilder zu fotografieren. Für ein solches Bild hat man nur einen winzigen Moment, um es so einmalig besonders wirken zu lassen. Noch schwieriger wird es, wenn wie im folgenden Beispiel Reis, Blüten oder Konfetti geworfen werden. Meistens sind es viele Personen, die daran beteiligt sind, von zwei Seiten und nicht koordiniert. Hierbei den perfekten Fokus mit optimaler Schärfe zu treffen, ist für jeden Profi eine absolute Herausforderung.

Hochzeitsfotograf Auszug
Hochzeitsbild
Hochzeit Ideen

3 | Wann ist ein Bild gut belichtet?

Fotografisch perfekt belichtet ist ein Foto, wenn sich keine großen hellen oder dunklen Flächen ohne Details im Foto finden, sodass das Bild an Tiefe verliert oder große Lichtflächen aufweist und detailarm wirkt.

Wenn ihr ein Brautpaarfoto sieht, in dem alle Details im Brautkleid verloren gegangen sind. Dann ist das Foto überbelichtet.
Genauso kann es passieren, dass ein Foto unterbelichtet ist und der Anzug des Bräutigams zu einem „Taucheranzug“ zusammenschmilzt, weil keine Details mehr zu sehen sind.

In seltenen Fällen muss der Hochzeitsfotograf allerdings auch mal Über- oder Unterbelichtungen einzelner Objekte im Foto in Kauf nehmen, weil der Moment sonst nicht eingefangen werden kann. Achtet dann einfach darauf, ob der Hautton der Bilder optimal hell erscheint und die bildwichtigen Details stimmungsvoll passen.

Hochzeitsfotograf Tipps

Licht und Schatten ausgeglichen

Wenn im Sommer kein Wölkchen am Himmel zu sehen ist, wird das Fotografieren der Personen durch die extreme Helligkeit des Sonnenlicht besonders schwer.

Hochzeitsfotograf Tipps

Stofflichkeit & Falten bleiben sichtbar

Bei optimaler Belichtung sind sowohl die dunklen Elemente des Bräutigamanzugs als auch jedes Detail des hellen, fast weißen Brautkleides klar erkennbar.

Warum ist die Belichtung gerade bei Hochzeitsfotos so schwer?

In der Kirche oder bei Außentrauungen gibt es unendlich viele Lichtsituationen auf die man sich ganz schnell einstellen muss – vor allem wenn die Sonne brennt und das Brautpaar im Schatten unter einem Pavillon sitzt. 

Kann man nicht einfach einen Blitz verwenden?

Ein heller, angeblitzter Vordergrund und ein dunkler Hintergrund sind ein Zeichen für einfaches Blitzen direkt von der Kamera. Das hat zur Folge, dass die Gesichter und Objekte einfach nicht schön wirken.

Fortgeschrittene Fotografen blitzen deshalb immer indirekt und erhalten so die optimale Lichtstimmung des Raumes. Beim Eröffnungstanz oder bei den Partyfotos am Abend ergibt diese Technik wesentlich schönere Hochzeitsfotos.

Profis verwenden außerdem Festbrennweiten (offene Blende). Dadurch kann man in dunklen Räumen auch ohne Blitz fotografieren und die Hintergründe bleiben stimmungsvoll. 

Wodurch entstehen denn komisch grisselige oder gekörnte Bilder?

Bei solchen Aufnahmen wurde einfach der ISO-Wert (Lichtempfindlichkeit) so verändert, um ein wackelfreies Bild auch in dunklen Situationen zu erhalten. Das hat jedoch zur Folge, dass darunter die Bildqualität enorm leidet.

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Hochzeitsfotos von der Zeremonie

In der Kirche sind die Lichtverhältnisse immer ungünstig, was es schwierig macht, im Licht und Schatten optimal zu belichten.

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Bewegung und Licht: Der erste Tanz

Große Kunst: Ein scharfes Bild in wenig beleuchteter Atmosphäre vom Eröffnungstanz – perfekt mit Fokus auf das Paar ausgeleuchtet.


4 | Der Bildaufbau

Die einfachste Möglichkeit der Beurteilung ist zunächst der Bildaufbau – oft eine subjektive Betrachtung, die jedoch auch den Stil jedes Fotografen ausdrückt.

Schaut euch die Bilder an und entscheidet, ob euch die Bildausschnitte und die Anschnitte der Objekte in den Bildern gefallen. Dafür hat jeder ein gutes Gespür.

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Abendstimmung für das Portraitshooting

Zu wissen, wann die Sonne wo steht, ist notwendig, um perfekte Fotolocations mit passendem Hintergrund zu wählen.

Sonnenuntergang: vom Profi perfekt inszeniert

Kurz vor Sonnenuntergang ist das Licht am stimmungsvollsten. Jedoch schwierig, weil Position und Zeitpunkt vorgegeben sind.


5 | Momentaufnahmen: ein schwieriger Part für jeden Fotografen

Der gesamte Hochzeitstag ist voller Emotionen und einzigartiger Momente, an die man sich erinnern möchte. Um sie für die Ewigkeit einzufangen, muss der Fotograf sehr aufmerksam sein, wissen, wann er wo stehen muss und sein Handwerk verstehen, um blitzschnell optimale Bildkompositionen zu erreichen.

Deshalb gehören sie zur Kür eines wirklich guten Fotografen.

Es sind die Aufnahmen, die man sich immer wieder gerne ansieht und sich ganz schnell in die Situation zurückversetzen kann, da hier jeweils eine Menge erzählt wird. Man meint, sehen zu können, was kurz davor und kurz danach geschehen ist.

Hier nur ein paar Beispiele von verschiedenen Hochzeiten:

Hochzeitsfotograf wie teuer
Hochzeitsfotograf wie teuer
Reis werfen Trauung
Hochzeitsfoto BHochzeitsfotograf wie teuerräutigam Großeltern
Hochzeitsfotograf wie teuer
Bräutigam Einzug Braut

Woran erkennen Brautpaare denn gute Portraitbilder?

Bei Hochzeiten gibt es zwei Fotostile für Portraits: Emotionale Portraitaufnahmen, die das Paar und seine Persönlichkeit zeigen oder künstlerische, gestellte Fotoaufnahmen (zum Beispiel mit atemberaubenden Lichteffekt bei Nacht).

Ich bin persönlich davon überzeugt, dass einen guten Hochzeitsfotografen authentische und natürliche Potraitaufnahmen ausmachen. Denn dies sind Fotos, wie man sich selbst kennt und die man auch nach Jahren gerne ansieht.

Haltet deshalb nach diesen zwei Punkten Ausschau:

1 | Natürliches Posing

Wenn die Paare nicht nur irgendwo hingestellt werden und in einer definierten Pose fotografiert werden, sondern miteinander spielen, kommunizieren lassen. So entstehen Posings, die die volle Persönlichkeit und den Stil des Paares aufgreifen.

2 | Gesamtstimmung des Bilds

Ein Optimales Foto berücksichtigt zusätzlich, ob der gewählte Hintergrund zum Stil und zur Kleidung der Portraits passt. Eine sehr moderne Architektur würde beispielsweise nicht zu einem Boho-Styling passen.

Hochzeitsfotograf finden

Foto-Filter für Hochzeitsfotos: Ja oder nein?

Wenn man sich die Hochzeitsfotos der Familie ansieht, wird sofort klar: Diese Fotos sind für die Ewigkeit. Deshalb müssen sie in unseren Augen echte Evergreens sein. Aus diesem Grund belassen wir unsere Fotos möglichst natürlich, denn nur so schaut man sie auch nach Jahren gerne an.

Fotos, die mit stimmungsvollen Farbfiltern bearbeitetet  haben zwar den Vorteil, dass sie im Moment besonders modern scheinen. Auch ist die Bearbeitung viel einfacher, weil man so den ein oder anderen Belichtungsfehler ganz leicht ausgleichen kann.

Mit der Erfahrung der letzten Jahre haben wir jedoch festgestellt, dass bestimmte Stimmungsflter bereits nach ein paar Jahren nicht mehr zeitaktuell sind und man sich wünscht, die Bilder natürlich zu lassen.

Gibt es ein absolutes Qualitätsmerkmal bei Hochzeitsfotografen, auf das man achten muss?

Es gibt Hochzeitsfotografen, die richtig gute Portraits fotografieren und andere, die den ganzen Tag stimmungsvoll dokumentieren können. Die Kür eines Hochzeitsfotografen ist es jedoch, alle Situationen optimal zu beherrschen. 

Dies erkennt man, wenn man sich ganze Reportagen ansieht – zuerst auf der Website des Fotografen und wenn möglich auch in seinem Studio als Galerie, denn dann seht ihr wirklich alle Fotos einer Reportage und könnt sie als Gesamtwerk betrachten. So könnt ihr am besten die vollständige Arbeit und die Qualität eines Hochzeitsfotografen beurteilen. 

Und damit ihr genau wisst, wonach ihr Ausschau halten müsst, findet ihr hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Schritt 1 | Sieht man schon im Schnellüberblick die Geschichte des Tages?

Wenn ihr euch die Fotos als Übersicht im Verlauf des Tages anseht – könnt ihr ihn als Bildergeschichte mit Momentaufnahmen wahrnehmen? Diese sollten zusätzlich die Situationen so zeigen, wie sie tatsächlich passiert sind und nicht gestellt sein.

Schritt 2 | Detailaufnahmen von Erinnerungsstücken

Ebenso stimmungsvolle, perfekt arrangierte Detail- und Übersichtsaufnahmen von der Tischdeko, Gastgeschenken, euren Trauringen oder der Papeterie sind wichtige Elemente einer Reportage. Denn sie halten all die großartigen Dinge fest, die ihr so lange geplant und hergestellt habt.

Schritt 3 | Bildharmonie als roter Faden durch die gesamte Reportage

Ob alle Bilder komplett harmonisch zueinander überarbeitet wurden, lässt sich am besten prüfen, wenn alle Bilder in einem Index bzw. in einer übersichtlichen Rasteransicht zu sehen sind. Jeder Rechner oder Pad bietet die Möglichkeit an, sich die Bilder in Größe und in Rasteranordnung nach Wunsch zeigen zu lassen.

Geht hierbei auf die Suche nach diesen Punkten:

  1. Bei identischer Lichtsituation und am gleichen Ort sollten keine unterschiedlichen hellen oder dunklen Bilder entstehen.
  2. Die Bilder sollten keinen Farbstich haben und keine unterschiedliche Stimmung
  3. Haben die Fotos einen angenehmen Kontrast? Zu flaue oder überzogen knallige Bilder müssen als künstlerischer Effekt bewusst gewünscht sein.
  4. Der Hautton der Braut: Ist er innerhalb der Reportage hinweg konstant in einer ähnlichen Helligkeit oder gibt es Abweichungen?

Ein kurzes Wort zu Schwarz-Weiß-Bildern

Digital werden alle Hochzeitsfotos in Farbe festgehalten. Manche Bilder eignen sich darüber hinaus besonders für stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Umwandlungen, weil damit eine ganz besondere künstlerische Stimmung und Emotion ausgedrückt werden kann. Es sollte nach Möglichkeit aber immer beides vorhanden sein.

Schritt 4 | Hoch- und Querformat-Fotos in ausgewogenem Verhältnis

Wenn ihr feststellt, dass ein übermäßiger Prozentsatz der Bilder im gleichen Format fotografiert wurde (also nur Hoch- oder nur Querformat), ist das ein Indiz dafür, dass der Fotograf zwar die Situation einfängt, aber nicht immer auf den absolut besten Bildausschnitt fokussiert ist. Denn dafür ist es nötig, die Kamera immer wieder zu drehen.

Worauf müssen Brautpaare beim ersten Kennenlernen des Hochzeitsfotografen achten?

Darauf gibt es eine ganz einfache Antwort: Die Chemie muss stimmen. Das Brautpaar sollte dem Fotografen genügend Platz für seine künstlerischen Fahigkeiten lassen und der Fotograf muss die Wünsche des Brautpaares respektieren. Wenn euch die Bilder des Fotografen gefallen, ihr euch jedoch menschlich nicht näher kommen könnt, werdet ihr niemals schöne Hochzeitsfotos erhalten können. Die notwendige Stimmung werdet ihr nicht erreichen können.

Wie können Brautpaare absolut sicher sein, den richtigen Hochzeitsfotografen gewählt zu haben?

Ihr nehmt einen vierstelligen Betrag für eure Hochzeitsbilder in die Hand. Deshalb ist es sinnvoll, im Vorfeld sicherzustellen, dass ihr gerne mit eurem Hochzeitsfotografen arbeiten möchtet und umgekehrt. 

Bevor der Vertrag für den Hochzeitstag unterschrieben wird: Ein Verlobungsshooting ist gar nicht teuer und gibt euch die einmalige Chance, euren Fotografen hautnah bei seiner Arbeit kennenzulernen und gleichzeitig zu sehen zu, wie er mit euch 'arbeitet' und fotografiert, um die perfekten Bilder zu erhalten.

So seit ihr anschließend total sicher, einen Hochzeitsfotografen gebucht zu haben, der absolut zu euch und euren Erwartungen passt.

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