Tradition Brautstrauß: Deshalb trägt die Braut einen Strauß zur Hochzeit

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Hinter eurem Brautstrauß verbergen sich zwei wundervolle Hochzeitstraditionen, die ihr unbedingt kennenlernen müsst. Denn euer Brautstrauß ist soviel mehr als nur ein zauberhaftes Accessoire oder wertvolles Erinnerungsstück an euren großen Tag. 

Er ist euer Beschützer vor allem Schlechten und ursprünglich auch als ein ganz besonderes Geschenk von eurem Bräutigam an euch gedacht.

Brautstrauß Weiß Creme Grün Gelb

Brautstrauß mit Blumen Ranunkeln und Rosen | Foto: Melanie Nedelko

Tradition Brautstrauss:

Der Brautstrauß dient zum Schutz der Braut

in jeder Epoche

Der ursprüngliche Gedanke des Brautstraußes war es, die Braut vor Unheil zu bewahren. Je nach Epoche änderte sich jedoch die Ansicht, wovor der Brautstrauß die Braut beschützen sollte:

Im Mittelalter bot der Brautstrauß Schutz vor bösen Geistern

Der Brautstrauß hatte früher eine ganz besondere Aufgabe für die Braut: Er sollte sie vor bösen Geistern beschützen. Deshalb wurden Brautsträuße im Mittelalter oft aus vielen duftenden Kräutern gebunden, wie Lavendel, Thymian, Rosmarin und Orangenblüten.

Vor allem der Rosmarin spielte dabei eine große Rolle: Er wurde nach der Hochzeit in die Erde gesteckt – und wenn er Wurzeln geschlagen hat, war das ein gutes Omen für die Ehe.

Brautstrauß Rosa Creme Lila

Brautstrauß in Creme Lila und Rosa | Foto: Diana Frohmüller

In der Renaissance schützte der Brautstrauß die Braut vor Ohnmachtsanfällen

Ein großer üppiger Brautstrauß stand in der Renaissance nicht nur für Wohlstand und Reichtum, sondern sollte die Braut auch davor schützen, während ihrer Hochzeit nicht in Ohnmacht zu fallen. Denn in den Kirchen wurde bei der Hochzeitszeremonie oft und viel Weihrauch verwendet, der nicht jeder Braut bekam. 

Damit der Braut der Weihrauch nicht zu Kopf stieg, wurden in ihrem Brautstrauß vor allem Myrrhe, Rosmarin und Rosen gebunden. Diese sollten den starken Weihrauch Geruch neutralisieren und übertünchen.


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Brautstrauß Eukalyptus

Brautstrauß mit viel Eukalyptus und pfirsich-farbenen Rosen| Foto: Karina Papadopoulos

Tradition Brautstrauß:

Der Bräutigam sucht seiner Braut den Strauß aus

mit kleiner Hilfestellung

Liebevoll gebunden und gespickt mit den eigenen Lieblingsblumen: Der Brautstrauß gehört zu den schönsten Accessoires der Braut – und jetzt stellt euch mal vor, wie euer Brautstrauß aussehen würde, wenn ihn euer Bräutigam für euch auswählt.

Denn früher war es die Aufgabe des Zukünftigen, seiner Braut einen schönen Brautstrauß zu überreichen. Dazu durfte er sich auch ein paar Tipps von der Braut und den Brautjungfern geben lassen, wie dieser denn bestenfalls auszusehen hat.

Sobald er einen schönen Brautstrauß besorgt hatte, durfte er ihn seiner zukünftigen Braut in deren Elternhaus überreichen. Anschließend konnte die Braut ihren Brautstrauß beim Einzug zur Zeremonie in der rechten Hand tragen. 

Falls auch ihr euch trauen würdet, den Brautstrauß von eurem Bräutigam auswählen zu lassen, dann findet ihr hier die außergewöhnlichsten und hübschesten Brautsträuße in unserer großen Brautstrauß-Galerie, damit ihr – oder euer Bräutigam – die schönsten Zutaten für einen ganz großartigen individuellen Strauß findet:


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