Hochzeitsbräuche für die Braut haben eine tiefere Bedeutung und sollen Glück, Liebe und eine harmonische Ehe bringen. Hier sind deshalb die allerschönsten Bräuche von symbolischen Glücksbringern für die Braut bis hin zu unvergesslichen Momenten am Hochzeitstag.

Hochzeitsbräuche Braut | Foto: Pronovias
Bräuche, die der Braut Glück bringen
Etwas Altes, Neues, Geborgtes und Blaues
Dieser beliebte Hochzeitsbrauch für die Braut soll ihr Glück und eine harmonische Ehe bescheren. „Etwas Altes“ steht für die Verbindung zur Vergangenheit, „etwas Neues“ symbolisiert die Zukunft, „etwas Geborgtes“ bringt das Glück eines anderen mit und „etwas Blaues“ steht für Treue und Reinheit.
Hier sind alle Tipps und Ideen zu den Elementen:
3 Hochzeitsschuhe-Bräuche, die Glück bringen
Die Brautschuhe haben neben dem Brautkleid und dem Schleier ebenfalls eine besondere Bedeutung, weshalb es dazu auch wundervolle Bräuche gibt, die jede Braut kennen sollte.
Besonders schön ist die „Münze-im-Schuh“ oder die Namen ihrer Freundinnen auf die Sohle des Schuhs zu schreiben.
Bräuche rund um den Brautstrauß
So wird der Brautstrauß zum besonderen Symbol
Der Brautstrauß hat nicht nur eine dekorative Funktion, sondern auch eine tiefere Bedeutung.
Er symbolisiert die Liebe und Hingabe des Paares und kann mit wunderschönen kleinen Details personalisiert werden, um ihm eine noch größere Bedeutung zu verleihen.
So macht ihr euren Brautstrauß zu einem besonderen Glücksbringer:
Brautstrauß werfen – Wer wird die nächste Braut?
Das Werfen des Brautstraußes gehört zu den bekanntesten Hochzeitsbräuchen für die Braut.
Diejenige, die den Strauß fängt, soll die nächste sein, die heiratet. Es gibt aber auch wundervolle Alternativen, die für genauso viel Freude sorgen und den traditionellen Brauch kreativ erweitern:
Die schönsten Hochzeitsbräuche rund um das Brautkleid
Damit ist das Glück garantiert auf eurer Seite:
Das Brautkleid ist etwas ganz Besonderes, denn man trägt es nur einmal an einem ganz bestimmten Tag. Kein Wunder, dass es so viele Bräuche und Traditionen um dieses Kleid für die Braut gibt:
1 | Der Duft eures Brautkleides
Gut riechende Kräuter und Blüten mögen wir doch alle, deshalb ist dieser Brauch auch so unglaublich schön: Sobald sich der Duft der Blumen auf das Brautkleid legt, bringt es der Braut Glück.
So verbreiten die Blumen das Glück
Früher pflanzte die Familie der Braut entlang des Hausweges wundervoll duftende Blumen und Sträucher. Sobald die Braut das Haus verlassen hat, streifte sie mit dem Saum ihres Brautkleides an den gut riechenden Blüten vorbei. So konnte der Stoff des Hochzeitskleides den lieblichen Duft der Blumen und Kräuter annehmen.
Ihr müsst ja nicht gleich den kompletten Vorgarten mit bepflanzen, aber wie wäre es stattdessen mit einem ganz besonderen Parfüm, das ihr nur für eure Hochzeit tragt? Dieser Geruch wird euch dann für immer an diesen wundervollen Tag erinnern.
Zwei wunderbare Vorteile dieses Blütenglückes
Die feine Duftspur hatte zwei wunderbare Vorteile für die Braut: Zum einen hielt der Duft der Kräuter die bösen Geister von ihr fern – weshalb früher auch der Brautstrauß aus Kräutern gebunden wurde – und zum anderen wirkte der sanfte Geruch der Blüten betörend auf den Bräutigam. Wie ein kleiner Liebestrank.

Foto: Cymbeline
2 | Das muss beim Schneidern des Brautkleids beachtet werden
Ihr habt vielleicht schon einmal von dem Sprichwort "1000 Stiche, 1000 Tränen" gehört. So soll jeder Stich, den man selbst an seinem eigenen Brautkleid macht, Tränen und Unglück bringen.
Denn ursprünglich sollte der Bräutigam das Brautkleid der Braut bezahlen. War er aber nicht reich genug, konnte er sich ein hübsches Brautkleid nicht leisten.
Deshalb musste die Braut ihr Brautkleid selbst nähen, was als ein schlechtes Omen angesehen wurde, denn dann heiratete die Braut in eine arme Familie ein. Die gemeinsame Ehe stand also unter dem Unglückssymbol der Armut.


Foto: Cymbeline
Diesen Tipp muss die Schneiderin für eine glückliche Ehe beachten:
Wenn die Schneiderin beim Brautkleid-Nähen ein Liedchen pfeift, heißt das laut diesem Brauch nichts Gutes. Denn das laute Pfeifen soll böse Geister erwecken, die so auf die bald heiratende Braut aufmerksam werden und ihr Unglück bringen können.
Wenn die Schneiderin beim Brautkleid-Nähen ein Liedchen pfeift, heißt das laut diesem Brauch nichts Gutes. Denn das laute Pfeifen soll böse Geister erwecken, die so auf die bald heiratende Braut aufmerksam werden und ihr Unglück bringen können.
So findet ihr garantiert euer Traum-Brautkleid
Findet in unserem Guide heraus, welches Brautkleid euch am besten steht und entdeckt die schönsten Modelle für einen atemberaubend schönen Braut-Look in jedem Hochzeitsstil:
3 | Der Bräutigam darf das Brautkleid erst kurz vor der Trauung sehen
Beim Getting Ready macht man sich in getrennten Zimmern fertig und manchmal darf der Bräutigam sogar die Nacht davor nicht bei der Braut schlafen. Aber warum darf der Bräutigam das Brautkleid nicht sehen?
Sobald der Bräutigam die Braut vor der Trauung besucht und sie in ihrem Brautkleid sieht, haben böse Geister die Möglichkeit, einen Blick auf die Braut zu werfen.
Auch, wenn ihr nicht an böse Geister glaubt:
Es ist doch viel schöner, dem Bräutigam und euch nicht die Vorfreude zu nehmen, euch erst an eurer Trauung fertig gestylt und wunderschön zum ersten Mal zu sehen, um den Start in einen Lebensabschnitt zu beginnen.
Weitere schöne Bräuche für die Braut vor und nach der Hochzeit
Diese Hochzeitsbräuche für die Braut machen den großen Tag noch schöner und sorgen für unvergessliche Momente.
Das Strumpfband für die Braut
Das Hochzeitsstrumpfband ist ein traditionelles Accessoire mit viel Symbolik und gehört für viele Bräute ganz selbstverständlich zum Hochzeitsoutfit. Zart, verspielt und oft liebevoll verziert, steht es für Weiblichkeit, Sinnlichkeit und den Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.
Meist wird das Strumpfband am rechten Bein getragen – häufig in Blau, um gleichzeitig den Brauch von „etwas Blauem“ zu erfüllen und so Glück, Treue und Beständigkeit in die Ehe zu bringen.
Der Ursprung dieses Brauchs reicht bis ins Mittelalter zurück. Damals galt das Strumpfband als Glücksbringer, und Gäste versuchten, ein Stück davon zu ergattern. Heute hat sich daraus ein deutlich entspannterer und humorvoller Brauch entwickelt, der vor allem für schöne Momente während der Feier sorgt.
Rund um das Strumpfband gibt es verschiedene Traditionen, die ihr ganz nach eurem Stil integrieren könnt:
- der Strumpfbandwurf als lockeres Pendant zum Brautstraußwerfen
- ein spielerisches „Abnehmen“ im Rahmen eines Programmpunkts
- das Versteigern des Strumpfbandes, um die Hochzeitskasse aufzubessern
- oder das Aufbewahren als persönliches Erinnerungsstück
Auch unabhängig von diesen Bräuchen tragen viele Bräute ein Strumpfband ganz bewusst für sich selbst – als kleines, verborgenes Detail mit großer Bedeutung, das sie durch den Hochzeitstag begleitet.
Der Hochzeitscountdown: Noch 100 Tage bis zur Hochzeit
Versüßt der Braut die Tage vor der Hochzeit und schenkt ihr einen schönen Kalender oder eine Überraschungsbox, mit der die Vorfreude steigt:
Der Junggesellinnenabschied
Vor dem schönsten Fest des Paares kommt der schönste Tag mit allen Freundinnen. Ob entspannter JGA, Bridal Shower oder unvergessliche Sause – hier sind die schönsten Ideen für diesen Tag:
Die Nacht vor der Hochzeit und das Ankleiden
Die Nacht vor der Hochzeit schläft die Braut traditionell bei ihren Eltern und kleidet sich auch dort am Hochzeitsmorgen an.
Das Brautlied – Eine rührende Überraschung
Dieser Hochzeitsbrauch für die Braut wird von Freundinnen, Nachbarn oder Familie als liebevolle Überraschung am Abend vor der Hochzeit organisiert:
Dabei versammeln sich vor dem Haus und singen der Braut ein Lied, um sie auf ihre Hochzeit einzustimmen.
Bräuche für die Braut: Unvergessliche Momente bei der Hochzeit
Vater-Tochter-Tanz – Ein emotionaler Höhepunkt
Ein wunderschöner Hochzeitsbrauch für die Braut, der nicht fehlen darf:
Der Vater-Tochter-Tanz ist ein ganz besonderer Moment voller Emotionen. Mit der richtigen Musik wird dieser Tanz zu einer wunderschönen Erinnerung und ein Zeichen der Dankbarkeit und Liebe zwischen Vater und Tochter.
Schleiertanz – Magie um Mitternacht
Der Schleiertanz um Mitternacht symbolisiert den Übergang von der Braut zur Ehefrau: Der Schleier wird abgenommen und die Gäste haben nacheinander die Möglichkeit mit der Braut zu tanzen.
Das Besondere ist dabei die wunderschöne Stimmung, die beim Tanzen mit allen Gästen entsteht, weshalb ihr auf keinen Fall darauf verzichten solltet.
Alle Hochzeitsbräuche entdecken
Hier sind die schönsten Hochzeitsbräuche und Traditionen zur Hochzeit: Von der Verlobung bis hin zu Hochzeitstraditionen bei der Trauung oder Hochzeitsfeier – gespickt mit unzähligen neuen Ideen, mit denen ihr die Hochzeit für das Brautpaar und alle Gäste absolut bereichern könnt.
→ Alle Hochzeitsbräuche in der Übersicht
→ Die schönsten Rituale für die Trauung







