Die Kosten für das Catering eurer Hochzeit gehören zu den größten Ausgaben eurer Hochzeitsfeier. Denn mit jedem zusätzlichen Gast steigen die Kosten für Speisen, Getränke und häufig auch den benötigten Service.
Doch wie viel solltet ihr für euer Hochzeitsessen einplanen? Was kostet ein Menü oder Buffet pro Person? Und ist ein Foodtruck oder ein externer Caterer tatsächlich günstiger als das Catering eurer Hochzeitslocation?
Wir zeigen euch die üblichen Preisrahmen, rechnen die Kosten für 30, 50 und 100 Gäste durch und erklären, welche Zusatzkosten ihr berücksichtigen solltet. Außerdem verraten wir euch unsere Weddingplanner-Tipps, mit denen ihr euer Budget sinnvoll einsetzen könnt, ohne beim Hochzeitsessen auf Qualität und Genuss zu verzichten.

Foto: Veronika Bures

Foto: Christine Meintjes
Was kostet Catering bei einer Hochzeit pro Person?
Für das Hochzeitsessen könnt ihr je nach Auswahl der Speisen, Zubereitung und gewünschtem Service mit ganz unterschiedlichen Preisen rechnen.
Ein einfaches, gut zusammengestelltes Buffet ist beispielsweise deutlich günstiger als ein aufwendiges mehrgängiges Menü mit exklusiven Zutaten. Entscheidend ist außerdem, welche Leistungen euer Caterer oder eure Location bereits im Preis berücksichtigt.
Damit ihr eine erste Orientierung bekommt, haben wir euch die üblichen Preisrahmen zusammengestellt.
Catering-Preise für das Hochzeitsessen
Für ein budgetbewusstes Hochzeitsessen könnt ihr mit 35 bis 75 € pro Person rechnen. Im typischen Rahmen liegen die Kosten bei 75 bis 150 € pro Person. Für ein exklusives Catering mit besonders hochwertigen Zutaten oder aufwendiger Zubereitung solltet ihr ab 150 € pro Person einplanen.
Diese Preisorientierungen gelten für die Speisen. Ob Servicepersonal, Geschirr, Ausstattung und weitere Leistungen bereits enthalten sind, hängt vom jeweiligen Angebot ab.
Was kosten die Getränke bei einer Hochzeit?
Auch die Getränke machen einen erheblichen Teil eures Cateringbudgets aus. Wie hoch die Rechnung am Ende ausfällt, hängt vor allem von der Auswahl, der Dauer eurer Feier und der Art der Abrechnung ab.
Für die Getränke könnt ihr bei einer budgetbewussten Planung mit 35 bis 50 € pro Person rechnen. Ein typischer Rahmen liegt bei 50 bis 80 € pro Person. Bei einer exklusiven Getränkeauswahl können 80 bis 100 € und mehr pro Person anfallen.
Bei den Getränken habt ihr grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Ihr vereinbart eine Pauschale pro Person oder lasst nach tatsächlichem Verbrauch abrechnen.
Eine Getränkepauschale bietet euch Planungssicherheit. Die Abrechnung nach Verbrauch kann günstiger ausfallen, wenn eure Gäste weniger trinken als in der Pauschale einkalkuliert wurde.
Fragt deshalb nach dem genauen Leistungsumfang und der Dauer einer angebotenen Getränkepauschale.

Tipp
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Was kostet das Hochzeitscatering für 30, 50 oder 100 Gäste?
Beim Catering ist die Gästezahl einer der wichtigsten Kostenfaktoren. Denn selbst ein Unterschied von nur 10 € pro Person macht bei 100 Gästen bereits 1.000 € aus.
Damit ihr die Gesamtkosten besser einschätzen könnt, verwenden wir für unsere Beispielrechnungen die drei Orientierungswerte aus unserem weddingstyle-Budgetplaner:
Budgetfreundlich: 55 € für Speisen und 40 € für Getränke, insgesamt 95 € pro Person.
Mittleres Preisniveau: 95 € für Speisen und 60 € für Getränke, insgesamt 155 € pro Person.
Exklusiv: 160 € für Speisen und 90 € für Getränke, insgesamt 250 € pro Person.
Diese Werte dienen euch als durchschnittliche Orientierung für die jeweilige Budgetstufe.
Catering-Kosten für 30 Gäste
Bei einer Hochzeit mit 30 Gästen könnt ihr für Speisen und Getränke mit 2.850 € bei einer budgetfreundlichen Planung rechnen. Im mittleren Preisniveau liegen die Kosten bei 4.650 € und bei einem exklusiven Catering bei 7.500 €.
Catering-Kosten für 50 Gäste
Bei 50 Hochzeitsgästen ergeben sich für Speisen und Getränke 4.750 € im budgetfreundlichen Bereich, 7.750 € im mittleren Preisniveau und 12.500 € für ein exklusives Catering.
Catering-Kosten für 100 Gäste
Plant ihr eine Hochzeit mit 100 Gästen, solltet ihr für Speisen und Getränke je nach gewähltem Preisniveau mit 9.500 €, 15.500 € oder 25.000 € rechnen.
Die Beispielrechnungen enthalten das Hochzeitsessen und die Getränke. Zusätzliche Locationmiete, separat berechnetes Servicepersonal, Ausstattung und andere Nebenkosten sind darin noch nicht berücksichtigt.
Unser Weddingplanner-Tipp: Achtet bei Angeboten besonders darauf, welche Leistungen bereits enthalten sind. Bei einer Hochzeitslocation mit eigener Gastronomie können beispielsweise Küche, Geschirr und Servicepersonal im Paketpreis berücksichtigt sein. Ein externer Caterer berechnet diese Leistungen möglicherweise separat.
Warum die Gästezahl so großen Einfluss auf euer Budget hat
Beim Hochzeitsessen erhöhen zusätzliche Gäste nicht nur die Kosten für Speisen und Getränke. Je nach Größe der Gesellschaft benötigt ihr möglicherweise auch mehr Servicepersonal, größere Räumlichkeiten oder zusätzliche Ausstattung.
Deshalb lohnt es sich, die Gästezahl möglichst früh realistisch einzuschätzen.
Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr auf Menschen verzichten sollt, die ihr unbedingt bei eurer Hochzeit dabeihaben möchtet. Aber bevor ihr euch für eine bestimmte Cateringvariante entscheidet, solltet ihr wissen, welchen Anteil eures Budgets die Bewirtung tatsächlich beansprucht.
Hochzeitsmenü, Buffet oder Foodtruck: Was kostet welche Variante?
So könnt ihr die Angebote wirklich vergleichen
Ob ihr euch für ein serviertes Hochzeitsmenü, ein Buffet oder einen Foodtruck entscheidet, beeinflusst die Catering-Kosten erheblich. Neben den Zutaten und der Anzahl der Gänge ist vor allem der benötigte Personalaufwand entscheidend.

Foto: Tino Minnameier
Hochzeitsmenü: Mehr Service und höhere Personalkosten
Für ein mehrgängiges Hochzeitsmenü könnt ihr euch an einem Preisrahmen von etwa 75 bis 150 € pro Person orientieren. Aufwendige Menüs mit exklusiven Zutaten oder besonders vielen Gängen können auch darüber liegen.
Bei einem servierten Menü fallen neben der Zubereitung höhere Personalkosten an: Jeder Gang wird einzeln angerichtet, an den Tischen serviert und anschließend abgeräumt. Je nach Angebot sind diese Leistungen bereits im Menüpreis enthalten oder werden zusätzlich berechnet.
Auch die Anzahl der Gänge beeinflusst die Kosten. Ein Menü mit drei Gängen ist in der Regel preiswerter als ein fünf- oder sechsgängiges Dinner.

Foto: Claudia Gerhard
Hochzeitsbuffet: Was kostet ein Buffet pro Person?
Für ein einfacheres Hochzeitsbuffet könnt ihr mit etwa 35 bis 75 € pro Person rechnen. Umfangreichere Buffets mit exklusiven Zutaten oder besonderen Stationen liegen häufig im Bereich von 75 bis 150 € pro Person.
Bei gleicher Speisenauswahl ist ein Buffet in der Regel günstiger als ein serviertes Menü, weil weniger Servicepersonal benötigt wird.
Das macht das Buffet besonders interessant, wenn ihr euren Gästen eine hochwertige Auswahl bieten und gleichzeitig die Personalkosten reduzieren möchtet.
Allerdings können zusätzliche Kosten für Buffetbetreuung, Warmhaltegeräte und Ausstattung entstehen, sofern diese nicht bereits im Angebot enthalten sind.

Foto: Alina König
Foodtruck und Streetfood: Was kostet das Catering?
Foodtrucks bieten je nach Konzept bereits Hauptgerichte mit Beilagen für etwa 25 bis 35 € pro Person an. Als Beispiel: Ein Cateringanbieter berechnet für seine Foodtruck-Pakete 24,90 bis 34,90 € pro Person, abhängig von der Auswahl der Gerichte und Beilagen.
Hinzu kommen dort allerdings Kosten für das Personal, die Anfahrt und eine Fahrzeugpauschale. Auch andere Anbieter arbeiten mit Mindestumsätzen oder zusätzlichen Standgebühren.
Dadurch ist ein Foodtruck nicht automatisch günstiger als das Catering eurer Hochzeitslocation, bei dem viele Leistungen bereits enthalten sein können.
Sein größter Vorteil liegt in der Flexibilität: Ihr könnt euch beispielsweise für Paella, Pulled Pork, Tacos oder indische und thailändische Spezialitäten entscheiden und ein kulinarisches Konzept umsetzen, das eure Location selbst nicht anbietet.

Foto: Hochzeitslicht
Flying Buffet: Was kostet ein Flying Dinner?
Beim Flying Buffet hängt der Preis vor allem davon ab, wie viele kleine Gerichte ihr servieren lasst und ob sie lediglich einen Empfang begleiten oder ein vollständiges Abendessen ersetzen.
Ein konkretes Preisbeispiel: Ein Anbieter berechnet für ein Flying Buffet mit fünf Gängen ab 55 € pro Person, für acht Gänge ab 75 € pro Person.
Da die Speisen direkt von Servicekräften angeboten werden, spielt der Personalaufwand bei dieser Cateringform eine wichtige Rolle. Achtet deshalb darauf, ob die Bedienung bereits im angebotenen Preis enthalten ist.
Live-Cooking: Welche Zusatzkosten entstehen?
Live-Cooking-Stationen könnt ihr als eigenständiges Cateringkonzept oder als Ergänzung zu einem Hochzeitsbuffet buchen.
Die Kosten hängen davon ab, welche Gerichte vor Ort zubereitet werden und welche Ausstattung benötigt wird.
Als konkretes Beispiel verlangt ein Cateringanbieter für die Bereitstellung einer Grillstation 300 bis 400 € pauschal. Hinzu kommen gegebenenfalls die Speisen und der benötigte Koch beziehungsweise Grillmeister.
Bei einem Hochzeitsbuffet mit Live-Cooking solltet ihr deshalb zwischen dem eigentlichen Buffetpreis und den zusätzlichen Kosten für die Kochstation unterscheiden.
Was kosten Sektempfang, Mitternachtssnack und zusätzliche Snacks?
Das sind die zusätzlichen Highlights
Neben dem eigentlichen Hochzeitsessen solltet ihr auch die Bewirtung während der anderen Phasen eurer Feier berücksichtigen. Denn ein Sektempfang mit Fingerfood, ein Mitternachtssnack oder eine zusätzliche Candy Bar sind nicht unbedingt im Cateringpreis für das Abendessen enthalten.
Sektempfang und Fingerfood: Was kostet der Empfang?
Für einen Sektempfang mit Getränken und kleinen Snacks könnt ihr mit etwa 5 bis 20 € pro Person rechnen.
Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt vor allem davon ab, welche Getränke ihr anbietet und wie umfangreich das Fingerfood sein soll. Ein Glas Sekt mit kleinen Knabbereien ist natürlich günstiger als ein Empfang mit verschiedenen frisch zubereiteten Häppchen.
Plant ihr ein umfangreicheres Fingerfood-Catering, das beispielsweise die Kaffeetafel ersetzt, solltet ihr euch dafür ein gesondertes Angebot erstellen lassen.
Unser Weddingplanner-Tipp: Für einen schönen Sektempfang braucht ihr nicht unbedingt teuren Champagner oder aufwendiges Fingerfood. Besondere Sektcocktails könnt ihr beispielsweise mit frischen Früchten, Beeren oder Sirup selbst kreieren. Denkt dabei auch an eine alkoholfreie Variante.
Auch eine Selbstbedienungsstation wie eine Pimp-my-Prosecco-Bar oder eine kleine Nacho- und Popcornstation kann eine schöne Alternative sein und gleichzeitig Servicekosten sparen.
Hier findet ihr unsere Ideen für den Sektempfang mit Getränken und Fingerfood.
Mitternachtssnack: Was kostet die Verpflegung am späten Abend?
Für einen Mitternachtssnack könnt ihr mit etwa 5 bis 15 € pro Person rechnen.
Bei 50 Gästen wären das beispielsweise 250 bis 750 €. Allerdings müsst ihr nicht unbedingt für alle eingeladenen Gäste kalkulieren. Überlegt, wie viele voraussichtlich bis spät in die Nacht mit euch feiern werden.
Ein kleines Buffet mit Hotdogs oder Currywurst kann genauso gut ankommen wie eine selbst gestaltete Salty Bar mit verschiedenen herzhaften Snacks.
Fragt eure Location auch, ob ihr den Mitternachtssnack selbst organisieren dürft. Denn möglicherweise werden zusätzliche Service- oder Bereitstellungskosten berechnet.
23 Ideen für euren Mitternachtssnack entdecken
Candy Bar und Snack Bar: Welche Kosten solltet ihr einplanen?
Für eine Candy Bar könnt ihr etwa 150 bis 500 € insgesamt einplanen. Entscheidend sind die Menge und Auswahl der Süßigkeiten sowie die benötigte Ausstattung und Gestaltung.
Wenn ihr eure Lieblingssüßigkeiten selbst zusammenstellt und vorhandene Gefäße verwendet, könnt ihr das Budget reduzieren. Bei einer professionell ausgestatteten Candy Bar mit vielen verschiedenen Spezialitäten kann es entsprechend höher ausfallen.
Eine herzhafte Snack Bar oder Salty Bar lässt sich ebenfalls selbst organisieren. Mit Chips, Salzbrezeln, Nachos, Popcorn, Nüssen und verschiedenen Dips könnt ihr euren Gästen während der Party eine kleine Stärkung anbieten.
Lasst ihr zusätzliche Snacks vom Caterer bereitstellen, könnt ihr euch an einem Kostenrahmen von 5 bis 20 € pro Person orientieren. Für eine selbst organisierte Salty Bar hängen die Ausgaben dagegen von euren Einkäufen und der Ausstattung ab.
Unser Weddingplanner-Tipp: Überlegt, ob ihr wirklich eine Candy Bar, ein Dessertbuffet und einen separaten Mitternachtssnack benötigt. Manchmal lassen sich einzelne Angebote wunderbar kombinieren. So könnt ihr zusätzliche Kosten vermeiden, ohne dass euren Gästen etwas fehlt.
Ideen für eure Candy Bar und herzhafte Snack Bar entdecken.
Welche Zusatzkosten entstehen beim Hochzeitscatering
Das müsst ihr immer berücksichtigen
Gerade bei einem zunächst günstigen Angebot lohnt es sich, genauer hinzusehen.
Denn je nachdem, wie euer Catering organisiert ist, können verschiedene Leistungen zusätzlich berechnet werden.
1 | Servicepersonal und zusätzliche Einsatzstunden
Servicekräfte kümmern sich nicht nur darum, Speisen zu servieren oder Teller abzuräumen. Auch der Sektempfang, die Getränkeversorgung und die Betreuung während der Party benötigen Personal.
Als Preisorientierung könnt ihr mit 25–50 € pro Stunde und Servicekraft rechnen.
Dabei benötigt ihr nicht zu jeder Phase eurer Hochzeitsfeier gleich viele Mitarbeiter.
Während des Abendessens kann eine größere Servicebesetzung sinnvoll sein als später während der Party.
Fragt deshalb genau nach, wie viele Servicekräfte zu welchen Zeiten eingeplant sind und bis wann sie im vereinbarten Preis enthalten sind.
Besonders wichtig sind die Kosten für Verlängerungen. Wenn eure Feier länger dauert als ursprünglich geplant, können zusätzliche Stunden oder Nachtzuschläge berechnet werden.
2 | Geschirr, Gläser, Besteck und Mobiliar
Bei einem externen Catering solltet ihr prüfen, ob die benötigte Ausstattung im Angebot enthalten ist.
Dazu gehören beispielsweise Teller, Gläser, Besteck, Tischwäsche sowie gegebenenfalls Buffetmöbel und Warmhaltegeräte.
Wenn ihr eine leere Location mietet, müsst ihr diese Ausstattung möglicherweise separat organisieren.
Das kann einen zunächst günstigen Cateringpreis erheblich verändern.
3 | Lieferung, Aufbau und Abbau
Auch der Transport des Caterings zur Hochzeitslocation kann zusätzliche Kosten verursachen.
Klärt, ob Anfahrt, Lieferung, Aufbau der Cateringstationen und Abbau bereits im Angebot enthalten sind.
Gerade bei einem größeren Buffet oder verschiedenen Food-Stationen kann der Aufwand erheblich sein.
4 | Korkgeld: Wenn ihr eigene Getränke mitbringt
Manche Hochzeitslocations erlauben es euch, eigene Weine, Sekt oder Spirituosen mitzubringen.
Dafür verlangen sie allerdings häufig ein sogenanntes Korkgeld. Damit werden unter anderem die Bereitstellung von Gläsern und der Service abgegolten.
Ob sich das lohnt, hängt vom Einkaufspreis eurer Getränke und der Höhe des Korkgeldes ab.
Rechnet deshalb vorher durch, ob ihr tatsächlich spart.
5 | Krümelgeld und Tellergeld für selbst mitgebrachten Kuchen
Wenn eure Familie oder Freunde Kuchen für eure Hochzeit backen, kann die Location eine Gebühr für Geschirr, Besteck und den damit verbundenen Service berechnen.
Diese wird häufig als Krümelgeld oder Tellergeld bezeichnet.
Fragt deshalb vorher nach, ob ihr eigene Kuchen und Desserts mitbringen dürft und welche Kosten dafür entstehen.
Das Gleiche gilt für die Hochzeitstorte: Klärt, ob für die Anlieferung, Kühlung oder das Anschneiden zusätzliche Gebühren anfallen.
6 | Mindestumsatz, Pauschalen und Nachtzuschläge
Ein weiterer wichtiger Kostenpunkt ist der Mindestumsatz.
Ein Restaurant kann beispielsweise auf eine zusätzliche Raummiete verzichten, wenn ihr einen bestimmten Umsatz mit Speisen und Getränken erreicht.
Auch bei Getränkepauschalen solltet ihr darauf achten, wie lange diese gelten.
Fragt außerdem, ob eure Location eine feste Endzeit hat und welche Kosten bei einer Verlängerung der Feier entstehen.
Catering-Kosten sparen:
Unsere 7 besten Weddingplanner-Tipps
Das müsst ihr immer berücksichtigen
Beim Hochzeitscatering könnt ihr mit einigen gezielten Entscheidungen erheblich sparen.
Dabei geht es uns nicht darum, möglichst wenig für das Essen auszugeben. Vielmehr lohnt es sich, zu überlegen, welche Leistungen euch besonders wichtig sind und an welchen Stellen ihr euer Budget sinnvoll entlasten könnt.
1. Ein Buffet statt eines servierten Menüs wählen
Wenn ihr bei der Auswahl der Speisen keine Abstriche machen möchtet, könnt ihr mit einem Buffet vor allem Servicekosten sparen.
Denn bei vergleichbaren Gerichten benötigt ein Buffet weniger Personal als ein serviertes Menü.
2. Einfache Zutaten kreativ zubereiten lassen
Ein besonders gutes Hochzeitsessen muss nicht aus teuren oder exotischen Zutaten bestehen.
Ein außergewöhnlich gut zubereitetes Gericht aus einfachen Zutaten kann eure Gäste genauso begeistern wie ein aufwendiges Menü.
Entscheidend sind Geschmack, Zubereitung und Präsentation.
3. Saisonale Zutaten bevorzugen
Setzt bei eurem Hochzeitsessen möglichst auf saisonale Zutaten.
Produkte, die in Deutschland gerade keine Saison haben, müssen teilweise von weit her transportiert oder aufwendig erzeugt werden.
Mit saisonalen Zutaten lassen sich abwechslungsreiche Gerichte zusammenstellen, die gleichzeitig wirtschaftlich und nachhaltig sinnvoll sein können.
4. Das Kuchenbuffet selbst organisieren
Wenn ihr euch Kaffee und Kuchen wünscht, könnt ihr eure Familie und Freunde bitten, ihre Lieblingskuchen mitzubringen.
So entsteht ein persönliches Kuchenbuffet mit vielen verschiedenen Spezialitäten.
Klären solltet ihr vorher lediglich, ob die Location selbst mitgebrachte Kuchen erlaubt und ob Krümelgeld oder zusätzliche Servicekosten anfallen.
5. Die Hochzeitstorte als Dessert einplanen
Wenn ihr eure Hochzeitstorte nach dem Abendessen servieren lasst, könnt ihr auf ein zusätzliches Dessert verzichten.
Auch bei der Gestaltung der Torte lässt sich sparen.
Aufwendige Zuckerblumen, filigrane Verzierungen und mehrstöckige Konstruktionen benötigen viel handwerkliche Arbeit. Ein schönes Erdbeerherz oder eine schlichte einstöckige Torte kann deutlich preiswerter sein.
Eine weitere Möglichkeit ist eine kleinere Hochzeitstorte für den feierlichen Anschnitt, die ihr durch Kuchen, Cupcakes oder einen Sweet Table ergänzt.
6. Einen unkomplizierten Mitternachtssnack anbieten
Für den Mitternachtssnack benötigt ihr kein weiteres aufwendiges Catering.
Ein kleines Buffet mit Hotdogs oder Currywurst kommt bei euren Gästen genauso gut an wie eine selbst gestaltete Salty Bar mit verschiedenen herzhaften Snacks.
Fragt eure Location, ob ihr den Mitternachtssnack selbst organisieren dürft und ob dafür zusätzliche Bereitstellungs- oder Servicekosten entstehen.
7. Die Getränkekarte bewusst zusammenstellen
Auch bei den Getränken könnt ihr mit wenigen Entscheidungen viel bewirken.
Eine gute Auswahl alkoholfreier Getränke, Bier und Wein reicht als Grundlage meist aus. Ergänzt lieber einige besondere Lieblingsgetränke, statt eine umfangreiche Getränkekarte anzubieten.
Catering-Angebote vergleichen: Darauf solltet ihr achten
Das müsst ihr immer berücksichtigen
Wenn ihr verschiedene Cateringangebote einholt, solltet ihr möglichst ähnliche Leistungen miteinander vergleichen.
Denn ein Angebot mit einem günstigen Preis pro Person ist nicht automatisch das günstigste Gesamtangebot.
Diese Fragen helfen euch beim Vergleich
Speisen und Bewirtung
- Welche Speisen sind im Angebot enthalten?
- Welche Cateringvarianten sind möglich?
- Sind Vorspeisen, Dessert und weitere Speisen bereits berücksichtigt?
- Gibt es vegetarische und vegane Alternativen?
- Können Allergien und Unverträglichkeiten berücksichtigt werden?
- Ist ein Probeessen möglich?
- Wie lange bleibt ein Buffet aufgebaut und wie wird es betreut?
Service und Ausstattung
- Wie viele Servicekräfte sind eingeplant?
- Zu welchen Uhrzeiten stehen sie zur Verfügung?
- Sind Geschirr, Gläser, Besteck und Tischwäsche enthalten?
- Werden zusätzliche Geräte oder Küchenmöglichkeiten benötigt?
- Sind Lieferung, Aufbau und Abbau im Preis enthalten?
Getränke und zusätzliche Kosten
- Sind Getränke im Cateringangebot enthalten?
- Wird nach Verbrauch oder mit einer Pauschale abgerechnet?
- Wie lange gelten vereinbarte Pauschalen?
- Gibt es einen Mindestumsatz?
- Welche Gebühren fallen für eigene Getränke oder Kuchen an?
- Was kosten zusätzliche Service- und Verlängerungsstunden?
- Wie werden die Kosten bei einer veränderten Gästezahl angepasst?
Unser Weddingplanner-Tipp: Lasst euch für jedes Angebot einen nachvollziehbaren Gesamtpreis erstellen. Besonders hilfreich ist es, wenn alle zusätzlich berechneten Leistungen einzeln aufgeführt sind.
So erkennt ihr, welcher Caterer tatsächlich günstiger ist und wo ihr für euer Geld mehr Leistung bekommt.
Fazit: So plant ihr eure Catering-Kosten realistisch
Das Hochzeitscatering ist einer der größten Kostenfaktoren eurer Feier. Deshalb lohnt es sich, die Kosten bereits früh anhand eurer Gästezahl zu kalkulieren und verschiedene Cateringangebote miteinander zu vergleichen.
Mit einem Buffet könnt ihr bei vergleichbarer Speisenauswahl vor allem Servicekosten sparen. Ein Foodtruck oder externer Caterer bietet euch dagegen mehr Freiheit bei der Gestaltung eures Hochzeitsessens, ist aber nicht automatisch günstiger als eine Location mit eigener Gastronomie.
Am wichtigsten ist deshalb, dass ihr neben dem Preis pro Person auch die enthaltenen Leistungen und möglichen Zusatzkosten berücksichtigt.
So könnt ihr entscheiden, welche Cateringvariante zu euren Vorstellungen und eurem Budget passt, und euch anschließend auf ein Hochzeitsessen freuen, das euch und euren Gästen wirklich schmeckt.








