Ihr habt euch für eine katholische Trauung entschieden? Dann findet ihr hier alles, was ihr wissen müsst, um eure Traumhochzeit zu feiern: Anmeldung, Wissenswertes, Ablauf und dazu die besten Tipps:

 


Katholische Trauung

Katholische Trauung | Foto: Tino Minnameier

Die katholische Trauung – Wissenswertes

Grundsätzlich wird die Ehe in der katholischen Kirche als Einheit definiert. Dazu gehört die Treue, die Einpaarigkeit sowie die Unauflöslichkeit. Eine Ehe vor der katholischen Kirche ist auch nur gültig, wenn die definierten Formvorschriften eingehalten werden. Dazu gehört, dass der Priester oder Diakon im Beisein zweier Trauzeugen den Ehekonsens erfragt.

Deshalb müsst ihr bei einer katholischen Trauung immer Trauzeugen wählen.

Was nur wenige wissen ist, dass es in der römisch-katholischen Kirche zwei Arten von Ehen gibt: Die sakramentale und die natürliche Ehe.

DIE SAKRAMENTALE EHE

Die katholische Kirche hat sieben Sakramente. Eines davon ist das Sakrament der Ehe, das sich Mann und Frau spenden. Die sakramentale Ehe ist eine Ehe zwischen zwei getauften Christen, weshalb man vor der Trauung auch immer seine Taufurkunde vorzeigen muss.

Gehört das Paar verschiedenen Konfessionen an, kann man zwar nur mit einer Sondererlaubnis heiraten, dennoch wird diese Ehe als sakramental angesehen.

Wenn man sich das Sakrament der Ehe spendet, ist eine Scheidung vor der katholischen Kirche nicht möglich. Nur nach dem Tod des Partners kann eine neue Ehe abgeschlossen werden.

Allenfalls eine Annullierung durch ein kirchliches Gericht kann diese Ehe trennen, was jedoch voraussetzt, dass die Ehe aufgrund fehlender Voraussetzung von Anfang an ungültig war.

Dass die Ehe ein Sakrament ist, begründet sich durch die Schöpfungstat Gottes. Er selbst führt Mann und Frau zur ehelichen Gemeinschaft. „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.“

Der Heilige Geist wohnt in den Eheleuten und erhält ihre Liebe und das Verständnis füreinander. Die Ehe ist Ausdruck göttlicher Liebe und Bild der göttlichen Dreieinigkeit. Die Ehe wird als Abbild des Bundes zwischen Christus und der Kirche angesehen, was sie nicht nur zur Keimzelle der menschlichen Gesellschaft macht, sondern auch der Kirche.

Mein  Herz, vor GottesAngesicht nehme ich Dich ...

„ … , vor Gottes Angesicht nehme ich Dich an als meine Frau (als meinen Mann).

Ich verspreche Dir die Treue in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit.

Ich will Dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.

Trage diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

DIE NATÜRLICHE EHE IN DER KATHOLISCHEN KIRCHE

Eine Naturehe ist eine Ehe zwischen einer getauften und einer nicht getauften Person. Unter bestimmten Voraussetzungen ist diese nach gültigem Kirchenrecht auflösbar.

Weitere wissenswerte Informationen über die katholische Trauung findet ihr auf dieser Website.


Voraussetzungen für die katholische Trauung

  • Mindestens ein Partner muss katholisch sein.
  • Die Partner müssen heterosexuell sein
  • Es werden zwei Trauzeugen benötigt
  • In manchen Gemeinden ist ein Traugespräch vor der Hochzeit Pflicht. 
Kirchliche Trauung

Auszug katholische Trauung | Foto: Hochzeitslicht

Dokumente für die Anmeldung zur katholischen Trauung

Eure katholische Trauung meldet ihr bis zu einem Jahr vor eurem Wunschtermin bei eurer Heimatgemeinde an.

Zur Anmeldung eurer Trauung erscheint ihr beide im Büro der Gemeinde und bringt diese Unterlagen mit:

  • Gültiger Personalausweis beider Partner
  • Taufbescheinigung mit Ledigennachweis (nicht älter als sechs Monate)
  • Firmungszeugnis
  • Bei einer Trauung außerhalb eurer Heimatgemeinde: Entlassschein
  • Delegation (ausgestellt vom Gemeindepfarrer, wenn die Trauung von einem anderen Pfarrer vollzogen werden soll)
  • Falls ein Partner evangelisch ist: Dispens von der evangelischen Heimatgemeinde


Tipps: 

  • Da der Gestaltungsspielraum der Trauung von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist, bietet sich vor der festen Terminbuchung ein Gespräch mit dem Priester zu führen, der die Zeremonie durchführen wird. So seid ihr sicher, dass eure Trauung genau so abläuft, wie ihr es euch vorstellt.
  • Der Taufschein (oder auch Taufurkunde genannt) wird von der Pfarrgemeinde, in der man getauft wurde, ausgestellt. Dort könnt ihr eine Kopie anfordern.

KÖNNEN WIR UNS AUCH IN EINER ANDEREN GEMEINDE TRAUEN LASSEN?

Ja. Hierfür müsst ihr euch nur zuvor von eurer Heimatgemeinde (also die zuständige Gemeinde an eurem Wohnort) zunächst einen Entlass-Schein ausstellen lassen.

KÖNNEN WIR AUCH EINE TRAUUNG AUCH AUSSERHALB DER KIRCHE STATTFINDEN LASSEN?

Manche Priester bieten an, die Trauung an einem für euch besonderen Orten außerhalb der Kirche vorzunehmen. Diese Möglichkeit fragt ihr am besten zuvor bei eurem Pastor oder eurer Pastorin an.

Wedding Bubbles

Katholische Trauung unter freiem Himmel  | Foto: Guido Leifhelm

Katholische Trauung: Zwei Möglichkeiten

Entscheidet, wie eure Zeremonie gefeiert werden soll. Diese Möglichkeiten stehen zur Verfügung

Katholische Trauung innerhalb einer Messe

Hier wird innerhalb des Gottestdienstes die Eucharistie mit Gabenbereitung, Hochgebet und der „Leib Christi“ überreicht.

Wortgottesdienst 

In den meisten Fällen entscheiden sich die Brautpaare für einen Wortgottesdienst ohne Eucharistie. Vor allem, wenn ihr wisst, dass nur wenige Gäste Mitglied der katholischen Kirche sind, ist dies sinnvoll.

Foto: Christine Meintjes

Ablauf katholische Trauung innerhalb einer Messe

ERSTER TEIL DER KATHOLISCHEN TRAUUNG: DIE ERÖFFNUNG

1.1. Begrüßung des Brautpaars am Eingang

Bereits die Begrüßung des Brautpaares am Eingang ist bei der katholischen Trauung ein Teil der Zeremonie.

Der Diakon, Pfarrer oder Priester empfängt das Brautpaar am Eingang der Kirche. Hier begrüßt er sie und zieht mit ihnen gemeinsam in die Kirche ein. Das Brautpaar wird zur Erinnerung an die Taufe mit Weihwasser empfangen.

Natürlich kann dies je nach Gestaltung eures Einzugs variieren. 

1.2. Einzug des Brautpaares

Üblicherweise zieht das Brautpaar bei einer katholischen Trauung gemeinsam mit dem Priester oder Diakon in die Kirche ein. Möchtet ihr einen anderen Ablauf, solltet ihr dies im Vorfeld absprechen.

Lieder für den Einzug findet ihr hier.

1.3. Liturgische Eröffnung

Die liturgischen Eröffnung besteht aus dem Kreuzzeichen (im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes) und dem Eröffnungsdialog.

1.4. Begrüßung

Jetzt begrüßt der Diakon oder Pfarrer das Brautpaar in der Gemeinde.

Auch kann das Brautpaar den Priester bitten, besondere Gäste zu begrüßen. Dieser Moment kann auch genutzt werden, um einen Gast in Gedanken teilnehmen zu lassen, der nicht anwesend sein kann.

Ebenso hat das Brautpaar die Möglichkeit, persönliche Worte an die Gemeinschaft/Gemeinde zu richten. Beispielsweise über die Motivation für die Eheschließung, Hoffnungen, Wünsche oder Freude.

1.5. Gesang/Musikstück

Hier kann aus verschiedenen Liedern gewählt werden. Oftmals eignen sich einfache Lieder am besten, da dadurch garantiert wird, dass viele Personen mitsingen können und sich nicht zu unsicher fühlen. Deshalb bieten sich bei einer katholischen Trauung auch Lieder aus dem Gesangbuch an.

Lieder aus dem Gesangbuch findet ihr hier.

1.6. Schuldbekenntnis/Kyrie

(Entfällt bei einem Wortgottestdienst)

Nach dem Allgemeinen Schuldbekenntnis und dem anschließenden Kyrie-Ruf oder -Gesang spricht der Priester stellvertretend für die Gemeinde die Vergebungsbitte.

Kyrie und Schuldbekenntnis kann dabei vom Brautpaar frei gestaltet werden. Auch ist es möglich, die Texte von einer dem Brautpaar nahe stehenden Person sprechen zu lassen.

1.7 Gesang/Musikstück 

Zur Einstimmung auf die Trauung könnt ihr nun ein sehr persönliches Lied wählen.

1.8. Tagesgebet/Eröffnungsgebet

Im Anschluss an die Kyrie lädt der Priester oder Diakon alle Anwesenden zu einem Gebet ein und erbittet im Tagesgebet oder Eröffnungsgebet im Namen der Gemeinde um Liebe und Güte als Gaben Gottes für das Brautpaar. Hier stehen verschiedene Texte zur Auswahl, aus denen ihr wählen könnt.

Je nach Wunsch können Psalmgebete auch von Freunden vorgetragen werden.

Foto: Christina Hohner

ZWEITER TEIL DER KATHOLISCHEN TRAUUNG: DER WORTGOTTESDIENST

2.1. Lesung

Die Lesungen aus dem Alten oder Neuen Testament können vom Brautpaar ausgesucht werden. Üblich ist es, diese von euren Trauzeugen, Freunden oder Verwandten vortragen zu lassen. Auch das Brautpaar selbst, kann die Lesung halten.

Tipp: Schön ist auch eine Stelle des Alten Testaments, die euren Trauspruch enthält. 

2.2. Gesang/Musikstück

Wählt für diesen Teil der Trauung ein Lied, das stimmungsvoll auf die Trauung vorbereitet oder die vorherige Lesung ergänzt.

2.3. Evangelium

Das Evangelium wird vom Priester oder Diakon verkündet. Dieses wird in der anschließenden Trauansprache/Predigt aufgenommen.

2.4. Predigt/Homilie/Trauansprache/Traupredigt

Die Homilie steht als Wegweisung für das Brautpaar. Deshalb wird die Botschaft des Evangeliums wie auch der Trauspruch des Brautpaars thematisch aufgenommen.

Foto: Fotorock

DRITTER TEIL DER KATHOLISCHEN TRAUUNG: DIE EHESCHLIESSUNG

Jetzt wird statt des sonst im Gottesdienst gesprochenen Glaubensbekenntnis die Trauung gefeiert, da das Ja-Wort des Brautpaares Bekenntnischarakter hat.

An dieser Stelle stellen sich die Trauzeugen an die Seite des Brautpaares.

3.1. Befragung der Brautleute

Das Brautpaar wird nun nach seiner Bereitschaft zu einer christlichen Ehe befragt. Sowohl Braut als auch Bräutigam bekunden ihren freien Entschluss zu dieser Ehe. Die wesentlichen Merkmale der Ehe (gegenseitige Liebe und Treue bis zum Tod, die Bereitschaft Kindern das Leben zu schenken sowie sie im Geiste Christi und seiner Kirche zu erziehen) werden von jedem Partner bejaht. Beide erkennen zudem ihre Aufgabe, als christliche Eheleute in ihrer Ehe und Familie in Kirche und Welt zu leben.

Das Ja-Wort auf diese Fragen soll nach reiflicher Überlegung die bewusste Absicht feierlich und öffentlich bekunden, einander das Ehesakrament zu spenden und dieses als Gabe Christi sowie der Kirche zu empfangen.

3.2. Segnung der Ringe

Jetzt segnet der Priester oder Diakon die Ringe. Er spricht ein Segensgebet, das zuvor vom Brautpaar gewählt werden kann.

3.3. Vermählung/Eheerklärung

Die eigentliche Vermählung geschieht durch die beiderseitige Eheerklärung. Dabei teilen Bräutigam und Braut mit, aus freier Entscheidung in rechtsgültiger Form mit, dass sie sich in einem unwiderruflichen Bund gegenseitig anvertrauen und annehmen, um auf diese Weise ihre Ehe zu begründen.

Der eheliche Bund zwischen Christen ist ein Sakrament. Er bildet den Bund Christi mit der Kirche ab. Es kann zwischen zwei Formen gewählt werden:

  • dem Vermählungsspruch oder
  • der Vermählung durch das Ja-Wort

Der Vermählungsspruch kann auswendig gesprochen oder abgelesen werden. Alternativ kann der Priester oder Diakon den Text in Absätzen vorsprechen und das Brautpaar spricht diese dann nach. Beispiel-Texte findet ihr hier.

Bei der Vermählung durch das Ja-Wort stellt euch der Priester oder Diakon Fragen, die ihr mit „Ja“ oder „Ja, ich will“ beantwortet.

Anschließend könnt ihr optional euer individuelles Ehegelöbnis sprechen.

3.4. Bekräftigung der Eheerklärung/Austausch der Ringe

Durch das Ineinanderlegen der Hände und den Austausch der Ringe wird die Eheerklärung bekräftigt. Dies verdeutlicht auch die gegenseitige Hingabe und Annahme. Anschließend werden die Ehepartner durch das Anrufen des dreifaltigen Gottes an ihre Taufe erinnert.

3.5. Bestätigung des Ehebundes

Jetzt legt der Priester oder Diakon seine Stola über die ineinandergelegten Hände des Brautpaars. Zusätzlich legt er seine rechte Hand darauf.

Damit bestätigt er den Ehebund, der vor Gott und der Welt geschlossen wurde. Die aufgelegte Hand symbolisiert die von Gott zugesagte Zuwendung und Stütze für die eheliche Verbindung. Es ist eine Geste der Mitteilung des Schutzes, aber auch der Beanspruchung und Indienstnahme durch Gott und seine Kirche.

Die in der Trauung gefeierte Verbindung hat doppelte Bedeutung: Zum einen verbindet sich das Brautpaar auf ewig miteinander, zum anderen wird ihre Beziehung durch den Priester in die Kirche eingebunden.

Durch die Worte Jesu: „Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ wird Jesus Christus als Zeuge dieser Verbindung angerufen.

3.6. Segensgebet

Nun spricht der Priester oder Diakon ein Segensgebet über das Brautpaar. Hiermit erinnert und vergegenwärtigt er das göttliche Heilshandeln. Außerdem spricht er dem Brautpaar den Segen Gottes für ihre eheliche Verbindung zu.

Für das Segensgebet stehen euch verschiedene Gebetstexte zur Auswahl.

3.7. Lesung: Die Hochzeitskerze spricht (optional)

An dieser Stelle ist es schön, wenn die Trauzeugen, enge Freunde und/oder Familienmitglieder den wunderschönen Text „Die Hochzeitskerze spricht“ vortragen.

3.8. Gesang/Musikstück 

Dieses Lied besiegelt den Höhepunkt eurer Trauung. Sollte deshalb so stimmungs- und bedeutungsvoll sein wie möglich.

Beispiel-Lieder findet ihr hier.

3.9. Fürbitten

Bei den Fürbittengebeten bitten Verwandte und Freunde für das Brautpaar. Außerdem gedenkt man Verstorbenen, bittet für Bedürftige und drückt seine Wünsche für das junge Ehepaar aus.

3.10. Beim Wortgottesdienst folgt nun das Vaterunser

Bei einer Trauung mit Eucharistie wird das Vaterunser an anderer Stelle von allen Anwesenden gesprochen.

Hochzeitsdeko Kirche Schleierkraut

Katholische Trauung| Foto: Michael Ortkrass

VIERTER – OPTIONALER – TEIL DER KATHOLISCHEN TRAUUNG: EUCHARISTIEFEIER

(Dieser gesamte Teil entfällt bei einem Wortgottesdienst)

4.1. Gabenbereitung

Als Zeichen der Hinwendung zu Gott kann sich das Brautpaar an der Handlung beteiligen, indem sie Brot, Wein und Wasser dem Priester darreichen. 

Die Gabenbereitung wird üblicherweise durch ein Instrumentalstück begleitet.

4.2. Gabengebet

Anschließend spricht der Priester stellvertretend für die versammelte Gemeinde das Gabengebet. 

4.3. Eucharistisches Hochgebet

Durch das Hochgebet werden Brot und Wein zu Christi Fleisch und Blut. Es besteht aus verschiedenen Teilen:

4.3.1 Einleitungsworte

Mit einem Einleitungsdialog beginnt das vom Priester vorgetragene Hochgebet. 

4.3.2 Sanctus – gesprochen oder als Lied

Bevor der Priester die Einsetzungsworte spricht, singt er zusammen mit der Gemeinde das Sanctus.

4.3.3 Hochgebet mit Einsetzungsworten

Im eucharistischen Hochgebet wird an die Heilstat Jesu erinnert, Gott gedankt und Bitten vor ihn getragen. Das Hochgebet schließt mit einem feierlichen Lobpreis Gottes ab.

4.4. Vaterunser (gesprochen oder gesungen)

Als Zeichen der Verbundenheit können sich die Gläubigen nun die Hände reichen.

4.5. Friedensgruß

Im Friedensgebet wird um die Einheit aller Gläubigen und den Frieden Christi gebetet. Der Friedensgruß kann durch Zeichenhandlungen gestaltet werden: einen Händedruck, ein Zeichen des Friedens schenken (Weizenkorn, Blume, Taube, ...)

4.6. Agnus Dei

Mit der dreimaligen Anrufung des Lammes Gottes, dem Agnus Dei, begleitet die Gemeinde die Handlung der Brotbrechung, die vom Priester vorgenommen wird. 

4.7. Kommunion

Bei der Kommunion können Braut und Bräutigam eine Hostie teilen. Auch ist es möglich, den Wein aus dem eigenen Sakramentenbecher oder -kelch, zu trinken. Dieser Becher könnte mit den Daten Taufe, Kommunion, Firmung und Eheschließung graviert werden.

Durch die Begegnung mit den eucharistischen Gaben wird das Brautpaar in seiner christlichen Berufung und Sendung gestärkt.

4.8. Besinnung, Dank, Betrachtung – Textvortrag, Gebet oder ruhiges Musikstück

Nach der Kommunion ist Zeit für persönliche Gedanken.

Foto: Tuba Eren

FÜNFTER TEIL DER KATHOLISCHEN TRAUUNG: ABSCHLUSS

5.1 Gesang/Musikstück

Jetzt sucht ihr euch ein Lied aus, das auf das Ende der Trauzeremonie vorbereitet und allen ein gutes Gefühl gibt.

5.2. Unterzeichnung der Trauungsdokumente durch die Trauzeugen und den Priester

Die Trauzeugen bestätigen durch ihre Unterschrift unter die Trau-Urkunde die erfolgte Trauung.

5.3. Segen und Entlassung

Im Schlusssegen spricht der Priester oder Diakon dem Brautpaar die Gnade Gottes zu und bestätigt ihren Lebensbund. Auch hier könnt ihr wieder aus verschiedenen Texten wählen.

Im Anschluss daran wird die Gemeinde durch den Priester oder Diakon entlassen.

5.4. Schlusslied

Dieses Lied bildet den Abschluss der Trauung. Beispiele findet ihr hier.

5.5. Auszug des Brautpaares

Zum Auszug wird ein besonders fröhliches Lied gespielt. Beispiele findet ihr hier.

Entscheidet selbst, ob die Gemeinde oder ihr gemeinsam mit dem Pfarrer zuerst aus der Kirche auszieht. Beides hat seine Vor- und Nachteile:

Zieht ihr zuerst aus, geht ihr durch die freudigen Blicke eurer Gäste nach draußen. Allerdings wartet ihr dann vor dem Eingang, bis eure Gäste hinausgegangen sind.

Ziehen eure Gäste zuerst aus, müsst ihr am Altar warten und ihr geht anschließend durch die leeren Reihen. Der Vorteil ist jedoch, dass ihr von euren Gästen beispielsweise mit einem Blütenmeer vor dem Eingang empfangen werden könnt.